Aug022010

Ö.P.F.-Standpunkt zu Diskussion um psycholog. Behandlung

Gesundheits- und klinisch-psychologische Leistungen als Sachleistung der Sozialversicherung

Die teilweise aufgeregt und unsachlich verlaufenen Diskussionen der letzten Wochen zum Thema der psychologische Behandlungskompetenz (“Burnout-Diskussion”, “psychologische Behandlung auf Krankenschein”) haben wir mit Interesse, aber auch mit Besorgnis verfolgt und sind nicht umhin gekommen, dem Gesundheitsminister und dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger unsere Fach­meinung zu dieser Thematik zu übermitteln. Im Nachstehenden finden Sie die wesentlichsten Argumentationspunkte unseres Schreibens.

Als unabhängige berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Klinischen Psycho­logInnen ist uns natürlich die Aufnahme zusätzlicher psychologischen Leistungen in den Leistungskatalog der Pflichtversicherung ein sehr wichtiges Anliegen. Allerdings greift die mediale Darstellung in den letzten Wochen zu kurz und wird einer differenzierten Darstellung der Problematik nicht gerecht.

Die klinisch-psychologische ist ja bereits eine Sachleistung der Sozial­versicherung und hat sich als wertvolle gesundheitsbezogene Maßnahme erwiesen, vor allem auch als Möglichkeit, festzustellen, ob und inwieweit bei den uns zugewiesenen PatientInnen psychische Störungen vorliegen und welche situativen Änderungen, Änderungen der Lebensführung und weiterführenden Behandlungsmaßnahmen aus psychologischer Sicht zu empfehlen sind.

Dies sind unter anderem explizit klinisch-psychologische Interventionen — wie gesundheits­psychologische Beratungen und klinisch-psychologische Behandlungen — die unserer Berufs­gruppe vorbehalten sind. Organisations- und arbeitspsychologische Beratungen und Interventionen werden auch von PsychologInnen anderer Fachrichtungen durchgeführt, und im psychotherapeutischen Bereich sind neben PsychologInnen natürlich auch noch andere Berufsgruppen als PsychotherapeutInnen tätig.

Einerseits können nicht alle gesundheitsbezogenen Maßnahmen Pflichtleistungen der Sozialversicherung sein, andererseits gibt es im Vorfeld und im Bereich psychischer Störungen eindeutig Versorgungslücken, vor allem aber auch in der psychologischen Betreuung von chronischen Kranken an der Schnittstelle von stationärem und ambulantem Bereich.

Daraus ergibt sich aus der Sicht unserer Berufsgruppe die Notwendigkeit einer umfassenden sachlichen Diskussion, welche alle involvierten Berufsgruppen einbezieht und ohne parteipolitisches Kalkül dazu beitragen sollte, dass einerseits Parallelstrukturen vermieden und andererseits explizite Versorgungslücken geschlossen werden können.

Ein Anliegen von uns ist auch die Präzisierung der Tätigkeiten und Leistungen von Gesundheits- und Klinischen PsychologInnen, unter anderem auch, um für Leistungsträger, KlientInnen und PatientInnen mehr Transparenz zu bieten. Wir erhoffen uns eine solche Präzisierung durch die geplante Novelle des Psychologengesetzes.

Abschließend wollen wir nochmals den Wunsch nach einer gesetzlich verankerten politisch unabhängigen Berufsvertretung der im tätigen PsychologInnen depo­nieren, die als kompetenter und verlässlicher Gesprächs- und Verhandlungspartner wahrgenommen wird. Die aktuelle Diskussion zeigt unter anderem auch, dass die derzeitige Lösung — verschiedene Vereine sehen sich als Interessenvertretung, und wesentliche Auf­gaben einer Berufsvertretung werden vom Gesundheitsministerium übernommen — den zukünftigen Anforderungen nicht gerecht werden kann.

Eine weiterführende sachliche Diskussion der Thematik bietet sich an und wäre in unserem bis dato leider viel zu wenig genutzten Informations- und Diskussionsforum gut aufgehoben und abwickelbar. Klicken Sie einfach auf den nachstehenden Link, wenn Sie etwas zur Diskussion beitragen wollen…

http://info.psychologenforum.at/index.php?topic=97.0

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

Jul122010

Informationsbroschüre für WahlpsychologInnen

Aufgrund vielfältiger Anfragen und Unsicherheiten zum Thema der Abrechnung von Anspruchsberechtigen bei der Inanspruchnahme der Leistungen von WahlpsychologInnen haben wir uns entschlossen, eine Broschüre zu erstellen, in der die genauen Bestimmungen und Rahmen­bedingungen aufgeführt sind und die genauen Modalitäten beschrieben werden. Diese Broschüre liegt nun in mittlerweile überarbeiteter Form unter Einbezug der Neuerungen der 9. Zusatz­verein­barung bzw. der Ergebnisse der jüngsten Vertragsverhandlungen vor und kann unter dem nachstehenden Link als PDF-File heruntergeladen werden:

Broschüre WahlpsychologInnen 2010

via Wahlpsychologen.

Nov262009

Jahrestagung 2009 fand hohen Anklang

Die 2009 in Linz, die am 21.11.2009 zum Thema “Menschen mit Behinderung: Fragen und Antworten der Gesundheits- und der Klinischen Psychologie” veranstaltet wurde, fand hohen Anklang, und die bisher vorliegenden Rückmeldungen ermutigen uns, den eingeschlagenen Weg beizubehalten, bei unseren Fortbildungsveranstaltungen und Tagungen Informationsvermittlung und Wissensaustausch von in der Praxis stehenden psychologischen ProfessionistInnen sowohl für bereits versierte psychologische Fachleute als auch für “EinsteigerInnen” in das Berufsfeld anzubieten.

So bleibt mir nur noch übrig, Kollegen Max Kastenhuber und seinem Organisationsteam herzliche Glückwünsche zur Gestaltung und Abwicklung dieser gelungenen Veranstaltung auszudrücken. Wir freuen uns schon auf das nächste “da capo”, Max :)

Übrigens: die ReferentInnen haben uns autorisiert, die Präsentationen ihrer Vorträge auf unserer Website zu veröffentlichen, und die Folien stehen bereits unter nachstehendem Link zum Download zur Verfügung:

Vorträge der Jahrestagung 2009

Okt062009

Jahrestagung 2009 am 21.11.2009 in Linz

Die   2009 des Ö.P.F. findet am Samstag, dem 21.11.2009 in Linz statt. Als Austragungsort steht uns diesmal das Seminarzentrum im Konventhospital der Barmherzigen Brüder Linz zur Verfügung:

Wissenschaftliche Fachtagung: Menschen mit Behinderung
Fragen und Antworten der Gesundheits- und der Klinischen Psychologie

Der Veranstaltungsfolder kann hier heruntergeladen werden.

Um Anmeldung zur Veranstaltung wird gebeten. Zur Online-Anmeldung gelangen Sie hier…

Veranstaltungsort:

Seminarzentrum im Konventhospital der Barmherzigen Brüder Linz
Seilerstätte 2
4021 Linz
Tel.: (0732) 7897-0

Termin:

Samstag 21. November 2009
09:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Im Anschluss an die findet die Mitgliederversammlung des Ö.P.F. statt.

via Psychologenforum: Jahrestagungen.

Sep282009

Wichtige Information für VertragspsychologInnen

Epsylon auf 64-Bit-Betriebssystemen nicht lauffähig!

Aus aktuellem Anlass müssen wir darauf hinweisen, dass Epsylon bzw. die Interbase-Datenbank, auf der das Programm aufsetzt, auf 64-Bit-Betriebssystemen (Windows Vista 64 Bit bzw. Windows 7 64 Bit) mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht lauffähig ist.

Sollten Sie daher gerade einen Umstieg auf ein neues Betriebssystem planen bzw. im Begriff sein, einen PC mit neuem Betriebssystem anzuschaffen, sollten Sie diesen Umstand berücksichtigen, wenn Sie Epsylon in der neuen Betriebsumgebung einsetzen wollen.

Ob in absehbarer Zeit eine Epsylon-Version zur Verfügung gestellt werden kann, die auch auf einem 64-Bit- Betriebs­system lauffähig sein wird, kann derzeit noch nicht verbindlich zugesagt werden.

Quelle: Psychologenforum: Epsylon.

Sep242009

Psychologenforum: Freie Stellen

Klin. PsychologIn für multiprofessionelles Team in Dornbirn gesucht

Die PsychoSozialen Gesundheitsdienste Vorarlberg PGD, ein Non-Profit Unternehmen, das in der ambulanten sozialpsychiatrischen Rehabilitation und Prävention in Vorarlberg tätig ist, sucht für ihr multiprofessionelles Team in Dornbirn im Ausmaß von 28 Std./Woche eine/n Klinische/n Psycho­logen/in im Rahmen eines Werkvertrages.

Nähere Informationen dazu finden sich auf unserer Website: www.psychologenforum.at/jobs.php

via Psychologenforum: Freie Stellen.

Aug242009

Psychologenforum: Aktuelle Infos

SUIZID UND SUIZIDPRÄVENTION
Wie kommt es dazu und wie kann vorgebeugt werden?

Unter diesem Titel veranstaltet die REHA-Klinik Klagenfurt am am Freitag, dem 11. September 2009, 19.30 Uhr in der BKS Zentrale St. Veiter Ring 43, 9020 Klagenfurt einen Vortrag von Prof. Dr. med. Dr.h.c. Manfred Wolfersdorf, einem international anerkannten Experten zur Depressions- und Suizidforschung, zum Thema Suizid und Suizidprävention.

Um Anmeldung zur Veranstaltung wird gebeten:

(0463) 43 000 7-0 oder office@seelischereha.com

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

Aug212009

Psychologenforum: Freie Stellen

Kuratorium für Verkehrssicherheit sucht österreichweit PsychologInnen für die Durchführung psychologischer Dienstleistungen

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) sucht österreichweit PsychologInnen mit abge­schlosse­nem Studium auf Basis eines freien Dienstverhältnisses mit flexiblen Arbeitszeiten.

Ihre Aufgaben:

Fachlich liegt Ihre Herausforderung — nach entsprechender Einschulung — in der Durchführung von Seminaren, Gruppengesprächen etc. im Rahmen unseres psychologischen Dienstleistungsangebots.

Neben Ihrem abgeschlossenen Psychologiestudium (gemäß § 1 Psychologengesetz) verfügen Sie über Team- und Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent, ausgeprägtes Interesse an Verkehrs­sicherheitsfragen und einen gültigen Führerschein der Klasse B, bevorzugt auch A. Das Arbeiten mit Menschen unterschiedlichen Alters in Kleingruppen, die Sie zu führen, steuern und leiten verstehen, rundet Ihre Persönlichkeit ab.

Unser Angebot:

Wir bieten sehr gute Verdienstmöglichkeiten, eine flexible Gestaltung Ihres Arbeitsbereichs, eine hervorragende Infrastruktur in unseren Landesstellen, die in allen Bundesländern vertreten sind, sehr gute administrative Unterstützung und den hohen Qualitätsstandard der einzigen seit Jahrzehnten etablierten Verkehrssicherheitseinrichtung.

Schicken Sie Ihre Bewerbung elektronisch an

mep@kfv.at

oder Ihre schriftliche Bewerbung (inkl. Zeugnissen und einer FS-Kopie) an :

KfV Sicherheit-Service GmbH
Service-Center MEP-Organisation
Brückenkopfgasse 1
8020 Graz
Tel: 05 77 0 77 DW 2819
www.kfv.at

via Psychologenforum: Freie Stellen.

Jul302009

Psychologenforum: Aktuelle Infos

Österreichischer PolizeipsychologInnen- und Polizeiwissenschaftskongress vom 01.12.09 bis 03.12.09 in Salzburg

Vom Gesundheitsministerium wurde uns mit der Bitte um Veröffentlichung die Einladung zum ersten österreichischen PolizeipsychologInnen- und Polizeiwissenschaftskongress übermittelt, der vom 01.12.2009 bis zum 03.12.2009 in Salzburg veranstaltet wird.

Neben interessanten Beiträgen aus der Psychologie und Polizeipraxis ist im Red Bull Hangar-7 eine Sondervorführung der österreichischen Anti-Terroreinheit, dem Einsatzkommando-Cobra, geplant.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Veranstaltungsfolder, den Sie unter nach­stehendem Link als PDF-File (118 kB) herunterladen können, bzw. auf der Homepage der Sicher­heitsakademie:

PolizeipsychologInnenkongress 2009

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

Jun032009

Ö.P.F.-Themenabend mit Frau Dr. Paula Lanske vom BMG in Linz

Am Donnerstag, dem 25. Juni 2009 findet in Linz ein Themenabend für Klinische und GesundheitspsychologInnen (eingetragen und in Ausbildung) statt, zu dem die OrganisatorInnen (Dr. Max Kastenhuber, Maga. Gudrun Schinnerl, Maga. Marlene Estl) herzlich einladen.

Zeit: 18.15 Uhr bis 20.00 Uhr
Ort: Hotel Kolping, Linz, Gesellenhausstraße 5, Tel: 0043/ (0) 70/66 16 90 – 506

Frau Dr. Paula Lanske vom Bundesministerium für Gesundheit (Abteilung I/B/7 – Rechtsangelegen­heiten Ärzte, Psychologie und Psychotherapie) wird einen Vortrag zum Thema

Psychologengesetz für die Zukunft.
Novellierung des Psychologengesetzes

halten und uns im Anschluss für Diskussion und Anfragen zur Verfügung stehen.

Das geltende Gesetz trat 1990 in Kraft und brachte den Titelschutz für alle PsychologInnen und Regelungen für die Ausbildung der Klinischen und GesundheitspsychologInnen sowie für deren Berufsausübung. Seither wurden viele Erfahrungen gesammelt, und die universitäre Ausbildung kam in Bewegung (Bologna-Prozess). Die geplante Novelle zum Psychologengesetz wird sowohl die Aus­bildung als auch die Rahmenbedingungen für die eigenverantwortliche Berufs­ausübung be­treffen.

Der Themenabend gibt Gelegenheit, Informationen zur Novellierung des Psychologengesetzes aus erster Hand zu bekommen und Anliegen sowie Erfahrungen aus der Praxis an die kompetente Adresse zu bringen.

Der Vortragsabend gilt als nach §13(1) PsychG-1990.

Apr082009

Ö.P.F.-Fortbildungsprogramm 2009

Die Erfahrungen und die Rückmeldungen von TeilnehmerInnen haben uns bestärkt, das im Vorjahr begonnene Fortbildungsprogramm weiter auszubauen. Unser Ziel ist es, in Ergänzung zu bestehenden Fortbildungsangeboten qualitativ hochstehende Fortbildungsseminare für Gesundheits- und Klinische PsychologInnen anzubieten, die bereits im Beruf stehen. Unsere Seminare entsprechen den Fortbildungsrichtlinien des BM für Gesundheit und sind daher gem. § 13 Abs. 1 PG für die verpflichtende anrechenbar.  Da keine Kosten für Infrastruktur und Personal anfallen, können wir die Seminare auch zu vernünftigen Preisen gestalten.

Einige Seminare wurden schon fixiert, Sie können sich bereits anmelden:

  • Sa 06.06.09: Angst und Angsterkrankungen (Dr. Elmar Dobernig)
    Ort: Kloster Wernberg, Kärnten
  • Fr 12.06./Sa 13.06.09: Klinisch–psychologische Behandlung bei komplexen depressiven Störungen (Mag. Arnold Husar)
    Ort: LNK Wagner-Jauregg, Linz
  • Fr 03.07.09: Psycholog. Behandlung nach schweren psychischen Traumatisierungen — Teil 2 (Dr. Elmar Dobernig)
    Bildungshaus St. Georgen, Kärnten
  • Sa 26.09.09: Depressionen (Dr. Elmar Dobernig)
    Ort: Kloster Wernberg, Kärnten
  • Fr 09.10./Sa 10.10.09: Workshop: Neuropsychologische in der Erwachsenen-Psychiatrie (Mag. Daniela Schneider)
    Ort: LNK Wagner-Jauregg, Linz
  • Fr 09.10.09: Depressionen im Alter (Dr. Elmar Dobernig)
    Ort: Kloster Wernberg, Kärnten
  • Sa 07.11.09: Neuropsychologische : Demenzdiagnostik – Differenzialdiagnose (Dr. Ulrike Neumann)
    Bildungshaus St. Georgen, Kärnten
  • Fr 13.11./Sa 14.11.09: Klinisch–psychologische Gesprächs­führung in spezifischen Situationen (Mag. Arnold Husar)
    Ort: Linz (genaue Location wird noch bekannt gegeben)

Den Link zu detaillierteren Programminformationen und zur Online-Anmeldung finden Sie hier: 

http://www.psychologenforum.at/fortbildung.php

Einige Seminare sind noch in Planung, und wir sind auch offen für Ihre Vorschläge - sei es, dass Sie ein Seminar zu einem bestimmten Thema organisieren oder als Referent zur Verfügung stehen wollen oder sich einfach ein Seminar zu einem bestimmten Thema wünschen.

Schreiben Sie einfach eine diesbezügliche e-Mail an info@psychologenforum.at

Mrz052009

Gewalt-Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung (ÖIF)

Das Österreichische Institut für Familienforschung (ÖIF) der Universität Wien führt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend eine Experten/innen-Befragung zum Thema Gewalt in der Erziehung durch.

Um eine möglichst breite Streuung des Fragebogens in Österreich zu erhalten, sind Experten bzw. Expertinnen aus allen Berufsgruppen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben (z.B. SozialarbeiterInnen, BeraterInnen, KindergartenpädagogInnen, LehrerInnen, PsychologInnen und ÄrztInnen), dazu eingeladen, einen Online-Fragebogen unter nachstehendem Link auszufüllen, um deren Sicht und Wissen zu dieser Thematik in die Studie einbauen zu können.

http://www.oif.ac.at/gewaltstudie.html

Feb282009

Selbstständige: neuer Freibetrag für investierte Gewinne ab 2010

Als Ausgleich für die begünstigte Besteuerung des 13./14. Bezuges von Lohnsteuerpflichtigen wird bei einkommensteuerpflichtigen Selbständigen mit Wirksamkeit ab 2010 der „Freibetrag für inves­tierte Gewinne“ (FBiG) von derzeit 10% auf 13% erhöht, auf alle betrieblichen Einkunfts- und Gewinn­ermitt­lungsarten ausgeweitet und in „Gewinnfreibetrag“ umbenannt.

Nähere Informationen dazu erhalten Sie in einer von Herrn Mag. Manfred Kenda (Die Steuer­berater, Klagenfurt) für das Ö.P.F. zusammengestellten Info-Broschüre, die Sie unter nachstehendem Link herunter­laden können (PDF-File, 75 kB).

Gewinnfreibetrag 2010

Feb042009

Neue Richtlinien für Eintragung in WahlpsychologInnen-Liste

Vom Hauptverband wurden wir informiert, dass mittlerweile neue (aktualisierte) Richtlinien für die Eintragung in die vom Hauptverband geführte Liste der WahlpsychologInnen existieren.

Nach wie vor ist für die Aufnahme in die Liste der WahlpsychologInnen der sozialen Kranken­versicherung ein entsprechender Antrag an den Hauptverband der öster­reichischen Sozial­versicherungsträger notwendig, und die über­mittelten Unter­lagen werden dann nach formeller Über­prüfung auch einer inhaltlichen gutachter­lichen Kontrolle unterzogen. Neu wurde eingeführt, dass als einmaliger Kosten­beitrag eine Pauschal­gebühr in Höhe von € 100,– (USt.-frei) zu entrichten ist.

Nähere Angaben zum Procedere finden Sie in einer Informationsbroschüre des Hauptverbands, die Sie unter nachstehendem Link herunterladen können (Word-Dokument, 45 kB):

http://tinyurl.com/WahlPsyInfo

Jan222009

Vertragspsychologie: Wegfall der Chefarztpflicht

Die Ende November ausverhandelte 9. Zusatzvereinbarung zum Gesamtvertag für klinisch-psychologische wurde nun von den Gremien des Haupt­verbandes österreichischer Sozialversicherungsträger bestätigt, die letzte Hürde war die gestrige Sitzung des Verbandsvorstandes.

Damit steht nun fest, dass die 9. Zusatzvereinbarung mit 01.04.2009 in Kraft tritt. Bis dahin gelten allerdings noch die alten Regelungen (also auch die Genehmigungspflicht für Überweisungen von Allgemeinmedizinern, Wahlärzten etc.)

Die wichtigsten Neuerungen:

  • Wegfall der Genehmigungspflicht (Chefarztpflicht) für Überweisungen von Allgemein­medizinern etc. — Wichtig: Dies gilt nur für Überweisungen zu Vertrags­psychologInnen und nicht für Wahl­psycholog­Innen, bei denen weiterhin die bisherige Regelung hinsichtlich der Genehmigungen aufrecht bleibt
  • Honorierung von 40% aller stattge­fundenen und verrechne­ten Befund­besprechungen (Position 13 ) — bisher wurden nur 15% honoriert
  • mehr Flexibilität bei der Kombination und Verrechnung von Leistungs- und Persön­lichkeits­tests
  • Klarstellung, dass Explorationseinheiten (à 30 Minuten) auch an verschie­denen Tagen statt­finden können
  • Einführung der RC-Codes