Planstelle für klinisch-psychologische Diagnostik im Bezirk Linz-Stadt (Besetzungszeitpunkt 01. Jänner 2017)

Im Bezirk Linz-Stadt wird gemäß § 4 des Gesamtvertrages über klinisch-psychologische Diagnostik eine halbe Planstelle für klinisch-psychologische Diagnostik ausgeschrieben.

Ihre Bewerbung richten Sie bis spätestens 12. April 2016 (Datum des Einlangens) samt allen Unterlagen an die

OÖ Gebietskrankenkasse
Abteilung Vertragspartner I
z.H. Frau Ingrid Fassmann
Gruberstraße 77
4020 Linz

Nähere Auskünfte: Telefonisch: 05 7807-104814 oder per e-mail: ingrid.fassmann@ooegkk.at

Um einen Kassenvertrag abschließen zu können, ist gemäß Gesamtvertrag eine zweijährige klinisch-psychologische Tätigkeit im Bereich der klinisch-psychologischen Diagnostik (nach Eintragung in die Liste der KP) in einer einschlägigen Einrichtung, die auch berechtigt ist, die Ausbildung zum klinischen Psychologen/ zur klinischen Psychologin durchzuführen, Voraussetzung. Weiters müssen 100 eigendiagnostizierte Fälle (in Bezug auf krankheitswertige Störungen) mittels anonymisierter Befunde bzw. Gutachten nachgewiesen werden (näheres siehe § 5 Abs. 2 des Gesamtvertrages). 20 dieser Befunde müssen mit der Bewerbung übersandt werden.

Weitere Informationen zur Planstelle und zur Bewerbung bzw. den Bewerbungsbogen finden Sie in der Ausschreibung auf der Website des Hauptverbands.

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit
MR Dr. Paula Lanske zum Psychologengesetz 2013

Es ist uns auch heuer wieder gelungen, Frau MR Dr. Paula Lanske als Referentin für eine Informations- und Diskussionsveranstaltug zum Thema „Psychologengesetz 2013“ zu gewinnen, und wir können Ihnen somit auch heuer wieder für unseren Berufsstand wesentliche Aspekte zu den rechtlichen Rahmenbedingungen der Berufsausübung und den daraus erwachsenden Implikationen und Verpflichtungen „aus erster Hand“ anbieten. Die heurige Veranstaltung steht unter folgendem Motto:

Spezielle Aspekte des Psychologengesetzes 2013
(Tätigkeitsschutz, Verschwiegenheitspflicht, Spezialisierungen etc.).

Termin:   Donnerstag, 19.05.2016 von 16:00 bis 20:00 Uhr
Ort:        Hotel Roomz Vienna | Paragonstraße 1 | 1110 Wien (Anfahrtsplan)

Um verbindliche Anmeldung bis zum 12.05.2016 direkt über das Online-Anmeldeformular oder per Mail an anmeldung@psychologenforum.at mit dem Betreff „Anmeldung zu FB 160519“ wird gebeten.

Wir wollen Ihnen zunächst im Rahmen eines Imbisses (ab 16:00 Uhr) die Möglichkeit zum fachlichen Austausch geben und stehen insbesondere auch für Anfragen zum Kassenvertrag für Diagnostik zur Verfügung. Danach wird Sie Frau MR Dr. Paula Lanske über die bisherigen Erfahrungen mit der Gesetzesmaterie seit dem Inkrafttreten am 01.07.2014 sowie den neuesten Stand in Bezug auf die im PG 2013 neu geregelten Bereiche informieren, und es gibt natürlich auch diesmal wieder die Möglichkeit zum Stellen von Fragen und zur Diskussion.

Sie sind herzlich zu dieser Veranstaltung (die als Fortbildung im Sinne des § 33 PG 2013 im Ausmaß von 3,5 Fortbildungseinheiten anerkannt wird) eingeladen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kosten­frei, das Ö.P.F. übernimmt die anfallenden Kosten.

Wir ersuchen Sie um verbindliche Anmeldung zur Veranstaltung entweder direkt über das ->Online-Anmeldeformular<- oder per Mail an anmeldung@psychologenforum.at mit dem Betreff „Anmeldung zu FB 160519“ bis zum 12.05.2016.

Psychologinnen für Studie an Uni Wien gesucht

An der Uni Wien wird zurzeit eine spannende Studie durchgeführt, welche die Reaktionen von ver­schiedenen Berufsgruppen auf Zeitungsartikel untersucht.

Dafür werden noch Gesundheits- bzw. Klinische Psychologinnen, Psychotherapeutinnen und Psychia­terinnen benötigt.

Die Voraussetzung für die Teilnahme sind:

  • weibliches Geschlecht
  • mindestens seit einem Jahr für mindestens 20 Wochenstunden in einem dieser Berufe tätig
  • ca. 25 bis 30 Minuten Zeit zum Ausfüllen des Fragebogens

Unter nachstehendem Link können Sie sich zur Teilnahme an der Studie anmelden:

https://www.soscisurvey.de/Zeitungsartikel/

ICD-10-GM 2016: Endgültige Fassung veröffentlicht

Das DIMDI hat die endgültige Fassung der ICD-10-GM Version 2016 (Internationale Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, German Modification) veröffentlicht. In die neue Version flossen die Änderungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein. Berücksichtigt sind zudem 81 Vorschläge, zumeist von Fachgesellschaften und Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken sowie Organisationen der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/klassi/aktuelles/news_0388.html

 

Jahrestagung 2015 des Ö.P.F. wieder in Graz

Nachdem Tagungsort und Tagungshotel in den letzten Jahren äußerst positiv angenommen worden sind, haben wir uns entschlossen, auch die Jahrestagung 2015 wieder im Hotel Novapark in Graz zu veranstalten, und zwar am Samstag, dem 21.11.2015 in der Zeit von 09:30 Uhr bis 17:00 Uhr. Die Organisatorin der Veranstaltung, Kollegin Christa Schaupp, hat diesmal wieder ein ganz spezielles Themenangebot auf die Beine stellen können und ein hochkarätiges ReferentInnen-Team mit äußerst interessanten Themenschwerpunkten zusammengestellt.

Das Motto der heurigen Tagung lautet:

Typisch?! Psychologie

Auseinandersetzung mit Vorurteilen in und gegenüber der Psychologie und (un)typischen Arbeitsfeldern

Der Tagungsort:

Wohlfühlhotel Novapark
Fischeraustraße 22 (Bushaltestelle 67)
8051 Graz

Anmeldung zur Tagung

Folgende Möglichkeiten zur Anmeldung stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Online mit dem Anmeldeformular auf unserer Website
  • per e-Mail an tagung2015@psychologenforum.at (bitte bei Betreff „Subscribe“ eintragen) un­ter Angabe Ihres Titels, Ihres Namens, Ihrer Mailadresse und Ihrer Praxisadresse
  • per Fax an +43 4254 28974 ebenfalls unter Angabe Ihres Titels, Ihres Namens, Ihrer Mail­adresse und Ihrer Praxisadresse

Nähere Informationen zum Tagungsprogramm bzw. den Tagungsfolder finden Sie ebenfalls auf unserer Website.

Studie zu ethischen Verhaltensweisen von PsychologInnen

Sie haben derzeit die Möglichkeit, an einer wissen­schaftlichen Studie mitzuwirken, die im Rahmen einer Forschungs­arbeit des Fachbereichs Psycho­logie (Projekt­verantwortlicher: Prof. Dr. Anton-Rupert Laireiter) der Universität Salzburg zur Unter­suchung von ethischen Verhaltens­­weisen von Gesundheits- und Klinischen Psycholog­Innen und von Psychotherapeut­­Innen gegenüber Klient­Innen sowie zur Anwendung alternativer Heilmethoden in der psychologischen und psycho­therapeutischen Praxis durchgeführt wird.

Die Befragung richtet sich ausschließlich an Klinische Psycholog­Innen, Gesundheits­psycholog­Innen und Psychotherapeut­­Innen. Im Rahmen eines empirischen Seminars im Fach Psychologie wird eine wis­senschaftliche Studie durchgeführt, bei der ethische Einstellungen und Verhaltens­weisen von Klini­schen Psycholog­Innen, Gesundheits­psycholog­Innen und Psycho­therapeut­Innen gegenüber Klient­Innen erhoben werden. Zusätzlich interessiert auch die Einstellung der Teilnehmer­­Innen zur Anwen­dung alternativer Heilmethoden in der psycho­therapeutischen Praxis.

Die Studie hat zum Ziel,

  • eine therapeutische Beziehung zu fördern, die auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen beruht sowie durch ein optimales Nähe-Distanz-Verhältnis gekennzeichnet ist, und
  • PsychologInnen und TherapeutInnen künftig eine Hilfestellung zu bieten, damit sie allfällige Grenz­überschreitungen im Behandlungs-Setting leichter erkennen und stoppen können.

Es erwartet Sie auf jeden Fall ein interessanter Fragebogen zu einem noch wenig erforschten Ge­biet der Klinischen Psychologie.

Das Ausfüllen des Fragebogens nimmt ca. 20 Minuten Zeit in Anspruch:

https://www.soscisurvey.de/ethik_alternative_Heilmethoden/

Alle Daten und Angaben sind selbstverständlich anonym, werden streng vertraulich behandelt und können nicht auf die jeweilig ausfüllende Person zurückgeführt werden.

Bei Fragen wenden Sie sich an: Monika.Musielak@stud.sbg.ac.at

Quelle: Psychologenforum: Aktuelle Infos

Workshop Akzeptanz-Commitmenttherapie (ACT)

Prof. Dr. Georg H. EifertAm 10. und 11. Juli 2015 findet in Klagenfurt an der Privatklinik Maria Hilf ein zweitägiger Workshop mit Prof. Dr. Georg H. Eifert zur Akzeptanz-Commitmenttherapie (ACT) statt, in dem ACT-Anfänger und Fortgeschrit­tene lernen können, sowohl Lebensziele zu definieren als auch mithilfe neuerer Methoden individualisierter Wertequalitäten in verschiedene Lebensbereiche und -situatonen einzubringen.

Nähere Informationen zum Workshop finden Sie im Veranstaltungsfolder, den Sie hier herunter­laden können.

Quelle: Psychologenforum: Aktuelle Infos

Informationsveranstaltung zum PG 2013 mit Dr. Paula Lanske

Termin: Mittwoch, 20.05.2015 von 16:00 bis 20:00 Uhr
Ort:      Hotel Roomz Vienna | Paragonstraße 1 | 1110 Wien (Anfahrtsplan)

Wir wollen Ihnen im Rahmen eines Imbisses (ab 16:00 Uhr) die Möglichkeit zum fachlichen Austausch geben und stehen insbesondere auch für Anfragen zum Kassenvertrag für Diagnostik zur Verfügung. Danach wird Sie Frau MR Dr. Paula Lanske über die Konsequenzen und Implikationen der neuen gesetzlichen Regelungen und über die ersten Erfahrungen mit der Gesetzesmaterie seit dem Inkrafttreten am 01.07.2014 informieren, und es gibt natürlich auch wieder die Möglichkeit zur Diskussion.

Sie sind herzlich zu dieser Veranstaltung (die als Fortbildung im Sinne des § 33 PG 2013 im Ausmaß von 3,5 Fortbildungseinheiten anerkannt wird) eingeladen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kosten­frei, das Ö.P.F. übernimmt die anfallenden Kosten.

Wir ersuchen Sie allerdings um verbindliche Anmeldung zur Veranstaltung entweder direkt über das unter nachstehendem Link aufrufbare Online-Formular oder per Mail an anmeldung@psychologenforum.at mit dem Betreff „Anmeldung zu FB 150520“ bis zum 17.05.2015.

Zum Online-Anmeldeformular

Quelle: Psychologenforum: PG 2013 aktuell

Filmstart von „Yaloms Anleitung zum Glücklichsein“ in Österreich

Der Film der Schweizer Regisseurin Sabine Gisiger über den 83-jährigen amerikanischen Psychiater und Autor Irvin D. Yalom startet am 10. Oktober in den österreichischen Kinos. Eine Kurzfassung des Inhalts findet sich im nachstehend zitierten Pressetext:

Der 83-jährige Psychiater und Bestsellerautor* Irvin D. Yalom ist der wohl bedeutendste Vertreter der existen­tiellen Psychotherapie. Eine faszinierende Persön­lichkeit, die uns nicht nur auf die Suche nach den Tiefen und Untiefen der menschlichen Psyche mitnimmt, sondern auch intime Einblicke in sein eigenes Innenleben gibt. In YALOMS ANLEITUNG ZUM GLÜCKLICHSEIN lässt er uns an seinem reichen Erfahrungsschatz teilhaben und gibt uns Antworten auf Fragen, die uns alle bewegen: Wie lebe ich ein glückliches und erfülltes Leben? Wie führe ich eine harmonische Beziehung? Und wie kann ich alte Verhaltens­muster durchbrechen und mein eigenes Selbst finden? YALOMS ANLEITUNG ZUM GLÜCKLICHSEIN weckt die Leidenschaft, sich und andere besser zu verstehen und inspiriert den Zuschauer dazu, nie die Neugier auf sich selbst zu verlieren – denn dazu ist es nie zu spät!

* Neben weltweit erfolgreichen Romanen wie „Und Nietzsche weinte“, „Die Schopenhauer-Kur“ oder „Die rote Couch“ hat Irvin D. Yalom zahlreiche grundlegende Werke der Psychologie ver­fasst.

Mehr Infos sowie den Trailer zum Film finden Sie unter nachstehendem Link:

www.yalom-derfilm.de

Vertragspsychologie: Probleme bei Datenübermittlung am SV-Portal

Achtung: Fehlerhafte Eingabe in Formularfelder!
– DIESES DATEIFORMAT IST NICHT ERLAUBT!

Mit dieser Fehlermeldung wird seit kurzem der Versuch, die in Epsylon erstellten Abrechnungsfiles auf den SV-Server hochzuladen, quittiert und dokumentiert wieder einmal nachdrücklich die Ignoranz der IT-Mitarbeiter, die für die Programmierung der Datendrehscheibe verantwortlich sind. Die Fehlermeldung ist nämlich mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf zurückzuführen, dass erneut ohne jegliche Vorwarnung Veränderungen an den Scripts des SV-Portals mit offensichtlich von der IT-Abteilung nicht vorhergesehenen „Kollateralschäden“ vorgenommen worden sind.

Glücklicherweise gibt es allerdings einen einfachen Workaround für dieses Problem:

Als interimistische Lösung bis zur Behebung des Bugs durch die SV-IT können Sie Ihren Abrechnungsfile umbenennen (z.B. „SVA092014.DAT“ umbenennen in „SVA092014.TXT“ ) — also mit der Dateiendung *.TXT statt *.DAT versehen — dann müsste das Hochladen des Abrechnungsfiles an sich problemlos funktio­nieren.

Letzte Meldung vom 29.09.2014: Der Fehler wurde nun behoben…

Kollektivvertrag: Massive Schlechterstellung für Klin. PsychologInnen

Massive Schlechterstellung für Klin. PsychologInnen durch Kollektivvertrag für Kuranstalten und Reha-Einrichtungen

Leider ist es nicht gelungen, mit dem neuen Psychologengesetz auch eine gesetzlich verankerte Interessenvertretung für GesundheitspsychologInnen / Klinische PsychologInnen zu schaffen. Unseres Erachtens kann nur eine solche umfassend die beruflichen Interessen unserer Berufsgruppe wahren.

Dies zeigt sich nun auch nachdrücklich am Beispiel des aktuell zwischen der Gewerkschaft und dem Fachverband der Gesundheitsbetriebe abgeschlossenen und per 01.12.2013 gültig gewordenen Kollektivvertrags für Arbeiter und Angestellte in Kuranstalten und Rehabilitations-Einrichtungen, bei dem Klinische PsychologInnen im Vergleich zum BAGS-Kollektivvertrag eine massive Abstufung (z.B. Anfangsgehalt von 2.030 EUR im Vergleich zu 2.594 EUR im BAGS-KV, höchstmögliches Gehalt von 2.780 EUR [sic!] nach 36 Dienstjahren statt 4.050 EUR wie im BAGS-KV) erleben.

Von Seiten eines maßgeblichen Gewerkschaftsfunktionärs der VIDA wurde in Reaktion auf eine diesbezügliche Anfrage der Kollektivvertrag und die darin enthaltende massive Schlechterstellung der KollegInnen trotz der augenscheinlichen Faktenlage zu einem „Meilenstein in der Kollektivvertrags-Landschaft“ hochstilisiert, und die nicht erfolgte Involvierung der Berufsvertretungen der PsychologInnen während der Vorbereitung des Abschlusses dieses KV wurde lapidar als unnotwendig, weil Berufsvertretungen nicht Teil der Sozialpartnerschaft und daher kein Gesprächspartner für die Gewerkschaft seien, abgetan.

Entsprechende Schritte von Seiten des Ö.P.F. sind in Vorbereitung, wir würden uns über eine möglichst breit angelegte kollegiale Unterstützung (z.B. in Form von Protestbriefen und e-Mails sowohl an die Gewerkschaft vida als auch an den Fachverband der Gesundheitsbetriebe oder an Nationalrats-Abgeordnete, ParteienvertreterInnen etc.) sehr freuen. Den Inhalt dieses eigenartigen „Meilensteins“ sowie den aktuellen BAGS-KV finden Sie unter nachstehenden Links als PDF-File zum Download:

http://www.psychologenforum.at/pdf/2013/KVKur_Rehabetriebe.pdf

http://www.psychologenforum.at/pdf/2013/BAGS_KV_2013.pdf

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

Verpflichtende Berufshaftpflichtversicherung nach dem PG 2013 tritt am 25.10.2013 in Kraft (aktualisiert)

Mit 25. Oktober tritt bereits ein Teil des neuen Psychologengesetzes in Kraft, darunter auch der § 39, der die Verpflichtung zum Abschließen einer Berufshaftpflichtversicherung beinhaltet.

Das bedeutet, dass dann bereits beim Eintrag in die Berufsliste, die weiter vom Bundesministerium für Gesundheit geführt wird, der Abschluss einer den gesetzlichen Bestimmungen entsprechenden Berufshaftpflichtversicherung nachgewiesen werden muss.

Für alle bereits in die Berufsliste eingetragenen GP und KP, unabhängig davon, ob sie angestellt oder freiberuflich tätig sind, gilt eine Übergangsfrist, d.h. dass bis 31.12.2015 der Abschluss einer den gesetzlichen Regelungen entsprechenden Berufs­haftpflicht­versicherung nachgewiesen werden muss, wobei der Nachweis durch eine Meldung des jeweiligen Versicherungs­unternehmens erfolgt.

Diese Versicherung muss bestimmte Kriterien erfüllen, eine Deckungssumme von € 1.000.000 garantieren und eine Befristung der Nachhaftung muss explizit ausgeschlossen sein. Wesentlich ist auch, dass der Versicherungsvertrag unabhängig von einer Zugehörigkeit zu einer Institution oder einem Verein bestehen muss, d.h. der Versicherungsschutz darf nicht an ein aufrechtes Dienst­verhältnis oder an die Mitgliedschaft in einem Verein gekoppelt sein. Der Sinn dahinter ist, dass Patienten die Sicherheit haben müssen, dass ein Berufsangehöriger lückenlos haftpflichtversichert ist. Rabatte, die nur während eines aufrechten Dienstverhältnisses oder während einer Mitglied­schaft wirksam sind, sind zwar möglich, wesentlich ist aber, dass der Versicherungsschutz auch bei Auflösen eines Dienstverhältnisses bzw. bei Austritt aus einem Verein aufrecht bleibt.

Es ist daher davon auszugehen, dass die Mehrzahl der bereits eingetragenen GP und KP nicht den Bestimmungen des neuen PG entsprechend versichert ist. Es ergibt sich also eindeutig ein erhöhter Beratungsbedarf für unsere Berufsgruppe.

Es ist uns gelungen, mit einem der führenden österreichischen Versicherungsinstitute – der Wiener Städtischen – eine Vereinbarung zu treffen, die für Mitglieder des Ö.P.F. eine qualifizierte Beratung garantiert, wobei in jedem Bundesland zumindest zwei Ansprechpartner zur Verfügung stehen werden.

Nähere Informationen dazu kommen in den nächsten Tagen.

Aktualisiert am 24.10.2013:

Die Liste der Ansprechpartner bei der Wiener Städtischen Versicherung finden Sie >hier<.

Mittlerweile liegen uns auch attraktive Offerte von drei Versicherungsanstalten, und zwar der Wiener Städtischen Versicherung, der Uniqa und der Zürich Versicherung, vor. Einzelheiten dazu finden Sie >hier<

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

Planstelle für klinisch-psychologische Diagnostik in Linz Stadt

Im Bezirk Linz Stadt wird gemäß § 4 des Gesamtvertrags über klinisch-psychologische Diagnostik eine Planstelle für klinisch-psychologische Diagnostik ausgeschrieben.

Die Bewerbungen sind bis spätestens 11.11.2013 (Datum des Einlangens) samt allen Unterlagen an nachstehende Adresse zu richten:

OÖ Gebietskrankenkasse
Abteilung Vertragspartner I
z.H. Frau Fassmann.
Gruberstraße 77
4020 Linz

Nähere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 05 7807–104814 oder per Email an ingrid.fassmann@ooegkk.at

Voraussetzung für die Bewerbung sind der Nachweis einer mindestens zweijährigen Berufserfahrung im Bereich der klinisch-psychologischen Diagnostik (nach Eintragung in die Liste des Bundesministeriums), sowie von mindestens 100 eigendiagnostizierten Fällen (in Bezug auf krankheitswertige Störungen) mittels anonymisierter Befunde bzw. Gutachten, wobei 20 dieser Befunde mit der Bewerbung übersandt werden müssen. BewerberInnen, die bereits in die Liste der WahlpsychologInnen eingetragen sind, werden ersucht, der Bewerbung das entsprechende Bestätigungsschreiben beizufügen. Die nochmalige Vorlage von Befunden bzw. Gutachten ist in diesem Fall nicht erforderlich.

Weitere Informationen zur Planstelle und zur Bewerbung finden Sie in der Ausschreibung auf der Website des Hauptverbands.

via Psychologenforum: Freie Stellen.

Alpha-ID: DIMDI veröffentlicht Version 2014

Das DIMDI hat die Alpha-ID Version 2014 veröffentlicht. Die Alpha-ID enthält standardisierte Kodes für medizinische Diagnosenbezeichnungen. Sie ist im Wesentlichen eine fortlaufende Nummer, die die Einträge des Alphabetischen Verzeichnisses der ICD-10-GM identifiziert.

Jedem der annähernd 77.000 Einträge des Alphabetischen Verzeichnisses der ICD-10-GM sind ein Alpha-ID-Kode und jeweils einer der ca. 15.000 ICD-10-GM-Kodes zugeordnet.In die Version 2014 der Alpha-ID wurden insbesondere Bezeichnungen neu aufgenommen, die in den Fach- und Gebrauchsinformationen von Arzneimitteln verwendet werden. Sie ist als TXT-Datei zum Import in Datenbanken für 20 € über den DIMDI Webshop erhältlich:

www.dimdi.de – DIMDI Webshop.

Vorschläge für neue Einträge in die Version 2015 nimmt das DIMDI ab Dezember bis zum 28. Februar 2014 entgegen.

Differenzierte Kodierung für die Therapie

Die Kodes der Diagnosenklassifikation ICD-10-GM werden in erster Linie für Entgeltsysteme z.B. G-DRG, PEPP, Qualitätssicherung und statistische Zwecke Epidemiologie entwickelt und nicht für die medizinische Dokumentation, z.B. den Arztbrief. Für die medizinische Dokumentation, Kommunikation und den elektronischen Datenaustausch zur Unterstützung von therapeutischen Entscheidungen werden jedoch oft Begriffe benötigt, die mehr Detailinformationen enthalten. Diese Details liefert die Alpha-ID.

Die ICD-10-GM fasst sowohl Synonyme einer Krankheitsbezeichnung als auch ähnliche Krankheitsbilder unter einem einzigen Kode zusammen. In der Alpha-ID dagegen sind alle Synonyme und ähnliche Krankheiten aus dem Alphabetischen Verzeichnis der ICD-10-GM als eigenständige Bezeichnungen zugelassen: Jedem Synonym und jedem einzelnen Krankheitsbild ist ein eigener Alpha-ID-Kode zugeordnet. Dieser ist in der elektronischen Kommunikation leichter austauschbar als nichtstandardisierter Klartext.

via Alpha-ID: DIMDI veröffentlicht Version 2014.

Was wird mit dem neuen Psychologengesetz geregelt?

Generell werden die gleichen Bereiche wie bisher geregelt, im Detail gibt es Ergänzungen.

Mit dem derzeit noch gültigen Psychologengesetz, das 1991 in Kraft getreten ist, wurden erstmals gesetzliche Regelungen in Bezug auf das Führen des Titels „Psychologe/ Psychologin“ und die Tätigkeit von PsychologInnen im Gesundheitswesen geschaffen.

Die Erfahrungen der letzten 22 Jahre haben allerdings gezeigt, dass manches zu allgemein formuliert wurde, und es hat zum Teil auch missverständliche Auslegungen gegeben.

Ein wesentliches Ziel des neuen Psychologengesetzes ist es, mit expliziteren Beschreibungen und einer genaueren Darstellung der Berufsfelder von Gesundheits­psychologInnen und Klinischen PsychologInnen v.a. für PatientInnen, aber auch für Verantwortliche im Gesundheitswesen, Entscheidungsträger und Angehörige anderer Gesundheitsberufe Klarheit zu schaffen.

Dieses Bemühen um Präzision zeigt sich bereits im Titel des neuen Psychologengesetzes:

Das PG 1990 trägt noch die Bezeichnung: Bundesgesetz über die Führung der Berufsbezeichnung „Psychologe“ oder „Psychologin“ und über die Ausübung des psychologischen Berufes im Bereich des Gesundheitswesen.

Das PG 2013 hingegen ist das Bundesgesetz über die Führung der Bezeichnung „Psychologin“ oder „Psychologe“ und über die Ausübung der Gesundheitspsychologie und der Klinischen Psychologie.