Was wird mit dem neuen Psychologengesetz geregelt?

Generell werden die gleichen Bereiche wie bisher geregelt, im Detail gibt es Ergänzungen.

Mit dem derzeit noch gültigen , das 1991 in Kraft getreten ist, wurden erstmals gesetzliche Regelungen in Bezug auf das Führen des Titels „Psychologe/ Psychologin“ und die Tätigkeit von PsychologInnen im Gesundheitswesen geschaffen.

Die Erfahrungen der letzten 22 Jahre haben allerdings gezeigt, dass manches zu allgemein formuliert wurde, und es hat zum Teil auch missverständliche Auslegungen gegeben.

Ein wesentliches Ziel des neuen Psychologengesetzes ist es, mit expliziteren Beschreibungen und einer genaueren Darstellung der Berufsfelder von Gesundheits­psychologInnen und Klinischen PsychologInnen v.a. für PatientInnen, aber auch für Verantwortliche im Gesundheitswesen, Entscheidungsträger und Angehörige anderer Gesundheitsberufe Klarheit zu schaffen.

Dieses Bemühen um Präzision zeigt sich bereits im Titel des neuen Psychologengesetzes:

Das PG 1990 trägt noch die Bezeichnung: Bundesgesetz über die Führung der Berufsbezeichnung „Psychologe“ oder „Psychologin“ und über die Ausübung des psychologischen Berufes im Bereich des Gesundheitswesen.

Das PG 2013 hingegen ist das Bundesgesetz über die Führung der Bezeichnung „Psychologin“ oder „Psychologe“ und über die Ausübung der Gesundheitspsychologie und der Klinischen Psychologie.

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