ICD-10-GM 2016: Endgültige Fassung veröffentlicht

Das DIMDI hat die endgültige Fassung der ICD-10-GM Version 2016 (Internationale Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, German Modification) veröffentlicht. In die neue Version flossen die Änderungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein. Berücksichtigt sind zudem 81 Vorschläge, zumeist von Fachgesellschaften und Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken sowie Organisationen der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/klassi/aktuelles/news_0388.html

 

Vertragspsychologie: Probleme bei Datenübermittlung am SV-Portal

Achtung: Fehlerhafte Eingabe in Formularfelder!
– DIESES DATEIFORMAT IST NICHT ERLAUBT!

Mit dieser Fehlermeldung wird seit kurzem der Versuch, die in Epsylon erstellten Abrechnungsfiles auf den SV-Server hochzuladen, quittiert und dokumentiert wieder einmal nachdrücklich die Ignoranz der IT-Mitarbeiter, die für die Programmierung der Datendrehscheibe verantwortlich sind. Die Fehlermeldung ist nämlich mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf zurückzuführen, dass erneut ohne jegliche Vorwarnung Veränderungen an den Scripts des SV-Portals mit offensichtlich von der IT-Abteilung nicht vorhergesehenen „Kollateralschäden“ vorgenommen worden sind.

Glücklicherweise gibt es allerdings einen einfachen Workaround für dieses Problem:

Als interimistische Lösung bis zur Behebung des Bugs durch die SV-IT können Sie Ihren Abrechnungsfile umbenennen (z.B. „SVA092014.DAT“ umbenennen in „SVA092014.TXT“ ) — also mit der Dateiendung *.TXT statt *.DAT versehen — dann müsste das Hochladen des Abrechnungsfiles an sich problemlos funktio­nieren.

Letzte Meldung vom 29.09.2014: Der Fehler wurde nun behoben…

Alpha-ID: DIMDI veröffentlicht Version 2014

Das DIMDI hat die Alpha-ID Version 2014 veröffentlicht. Die Alpha-ID enthält standardisierte Kodes für medizinische Diagnosenbezeichnungen. Sie ist im Wesentlichen eine fortlaufende Nummer, die die Einträge des Alphabetischen Verzeichnisses der ICD-10-GM identifiziert.

Jedem der annähernd 77.000 Einträge des Alphabetischen Verzeichnisses der ICD-10-GM sind ein Alpha-ID-Kode und jeweils einer der ca. 15.000 ICD-10-GM-Kodes zugeordnet.In die Version 2014 der Alpha-ID wurden insbesondere Bezeichnungen neu aufgenommen, die in den Fach- und Gebrauchsinformationen von Arzneimitteln verwendet werden. Sie ist als TXT-Datei zum Import in Datenbanken für 20 € über den DIMDI Webshop erhältlich:

www.dimdi.de – DIMDI Webshop.

Vorschläge für neue Einträge in die Version 2015 nimmt das DIMDI ab Dezember bis zum 28. Februar 2014 entgegen.

Differenzierte Kodierung für die Therapie

Die Kodes der Diagnosenklassifikation ICD-10-GM werden in erster Linie für Entgeltsysteme z.B. G-DRG, PEPP, Qualitätssicherung und statistische Zwecke Epidemiologie entwickelt und nicht für die medizinische Dokumentation, z.B. den Arztbrief. Für die medizinische Dokumentation, Kommunikation und den elektronischen Datenaustausch zur Unterstützung von therapeutischen Entscheidungen werden jedoch oft Begriffe benötigt, die mehr Detailinformationen enthalten. Diese Details liefert die Alpha-ID.

Die ICD-10-GM fasst sowohl Synonyme einer Krankheitsbezeichnung als auch ähnliche Krankheitsbilder unter einem einzigen Kode zusammen. In der Alpha-ID dagegen sind alle Synonyme und ähnliche Krankheiten aus dem Alphabetischen Verzeichnis der ICD-10-GM als eigenständige Bezeichnungen zugelassen: Jedem Synonym und jedem einzelnen Krankheitsbild ist ein eigener Alpha-ID-Kode zugeordnet. Dieser ist in der elektronischen Kommunikation leichter austauschbar als nichtstandardisierter Klartext.

via Alpha-ID: DIMDI veröffentlicht Version 2014.

Neuregelung der psychologischen Begutachtung nach dem Waffengesetz

Mittlerweile ist es zur schon lange geforderten Adaptierung der Waffengesetz-Durchführungsverord­nung im Hinblick auf die psychologische Begutachtung von Personen, die sich um ein waffenrecht­liches Dokument bewerben, gekommen. Im Bundesgesetzblatt 301 vom 11.09.2012 erfolgt eine Änderung der 1. Waffengesetz-Durchführungsverordnung (1. WaffV, BGBl. II Nr. 164/1997, geän­dert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 459/2003), die mit 01.10.2012 in Kraft tritt und markante Abänderungen der Bestimmungen für die Durchführung der notwendigen psychologischen Unter­suchung enthält.

So wird die Festlegung auf die beiden Testverfahren MMPI-K und S-V-F aufgehoben, der MMPI-K wird durch die Basisskalen des MMPI-2 ersetzt, und es wird die Möglichkeit eingeräumt, anstelle der MMPI-2-Basisskalen auch das Eppendorfer Schizophrenie-Inventar (ESI) gemeinsam mit dem Kurzfragebogen zur Erfassung von Aggressivitätsfaktoren (K-FAF), dem Fragebogen zu Kontroll­überzeugungen (IPC) und dem S-V-F verbunden mit dem Persönlichkeits-Stil- und Störungs-Inventar (PSSI) oder dem Inventar Klinischer Persönlichkeitsakzentuierungen (IKP) oder dem NEO-Fünf-Faktoren-Inventar (NEO-FFI) oder dem Big Five Plus One Persönlichkeitsinventar (B5PO) zu verwenden.

Im Falle der Anwendung des NEO-FFI oder des B5PO sind diese jeweils mit der Allgemeinen Depres­sionsskala (ADS) oder dem Beck-Depressions-Inventar Revision (BDI-II) zu verbinden. An Stelle des S-V-F kann auch der Mehrfachwahltest Coping Inventory for Stressful Situations (CISS) oder das Dif­ferentielle Stressinventar (DSIHR) eingesetzt werden.

Ein erfreulicher Punkt ist die schon längst fällige Anpassung des Honorars für die Begutach­tung, das nun um ca. 80 EUR auf den Betrag von 236 EUR exkl. MwSt. (brutto also 283,20 EUR) angehoben und festgelegt wird.

Die Testverfahren nach der bisherigen Verordnung, also der MMPI-K und der S-V-F, dürfen im Rah­men der Übergangsbestimmungen zur Neuverordnung noch bis zum 31.03.2013 zur Erstellung des Gutachtens gemäß § 3 Abs. 2 1. WaffV verwendet werden.

Einzelheiten zur Änderung der Gesetzesmaterie können Sie dem Bundesgesetzblatt 301, heraus­gegeben am 11.09.2012 entnehmen, das Sie >hier<  als PDF-File herunterladen können.

Informationsbroschüre für WahlpsychologInnen

Aufgrund vielfältiger Anfragen und Unsicherheiten zum Thema der Abrechnung von Anspruchsberechtigen bei der Inanspruchnahme der Leistungen von WahlpsychologInnen haben wir uns entschlossen, eine Broschüre zu erstellen, in der die genauen Bestimmungen und Rahmen­bedingungen aufgeführt sind und die genauen Modalitäten beschrieben werden. Diese Broschüre liegt nun in mittlerweile überarbeiteter Form unter Einbezug der Neuerungen der 9. Zusatz­verein­barung bzw. der Ergebnisse der jüngsten Vertragsverhandlungen vor und kann unter dem nachstehenden Link als PDF-File heruntergeladen werden:

Broschüre WahlpsychologInnen 2010

via Wahlpsychologen.

Wichtige Information für VertragspsychologInnen

Epsylon auf 64-Bit-Betriebssystemen nicht lauffähig!

Aus aktuellem Anlass müssen wir darauf hinweisen, dass Epsylon bzw. die Interbase-Datenbank, auf der das Programm aufsetzt, auf 64-Bit-Betriebssystemen (Windows Vista 64 Bit bzw. Windows 7 64 Bit) mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht lauffähig ist.

Sollten Sie daher gerade einen Umstieg auf ein neues Betriebssystem planen bzw. im Begriff sein, einen PC mit neuem Betriebssystem anzuschaffen, sollten Sie diesen Umstand berücksichtigen, wenn Sie Epsylon in der neuen Betriebsumgebung einsetzen wollen.

Ob in absehbarer Zeit eine Epsylon-Version zur Verfügung gestellt werden kann, die auch auf einem 64-Bit- Betriebs­system lauffähig sein wird, kann derzeit noch nicht verbindlich zugesagt werden.

Quelle: Psychologenforum: Epsylon.

Neue Richtlinien für Eintragung in WahlpsychologInnen-Liste

Vom Hauptverband wurden wir informiert, dass mittlerweile neue (aktualisierte) Richtlinien für die Eintragung in die vom Hauptverband geführte Liste der WahlpsychologInnen existieren.

Nach wie vor ist für die Aufnahme in die Liste der WahlpsychologInnen der sozialen Kranken­versicherung ein entsprechender Antrag an den Hauptverband der öster­reichischen Sozial­versicherungsträger notwendig, und die über­mittelten Unter­lagen werden dann nach formeller Über­prüfung auch einer inhaltlichen gutachter­lichen Kontrolle unterzogen. Neu wurde eingeführt, dass als einmaliger Kosten­beitrag eine Pauschal­gebühr in Höhe von € 100,– (USt.-frei) zu entrichten ist.

Nähere Angaben zum Procedere finden Sie in einer Informationsbroschüre des Hauptverbands, die Sie unter nachstehendem Link herunterladen können (Word-Dokument, 45 kB):

http://tinyurl.com/WahlPsyInfo

Neuerlich Fehler bei elektron. Übermittlung von Abrechungsfiles

Vertragspsychologie:

Leider ist es derzeit wieder einmal nicht möglich, die mit Epsylon erstellten elektronischen Abrechnungsfiles via Bürgerkarten-Signatur an die Sozialversicherungsträger zu übermitteln. Obwohl die Abrech­nungs­dateien von Epsylon fehlerfrei bereit­gestellt werden, kommt nach dem Signieren der Abrechnungsfiles mit der Bürgerkarte nach kurzer Wartezeit folgende Fehler­meldung:

„Ergebnis der Verarbeitung des Verrechnungsscheines:
Die gepackten Daten konnten nicht gelesen werden.

Eine Möglichkeit, diesen Fehler zu umgehen, ist derzeit leider noch nicht bekannt. Die für die Datendrehscheibe verantwortliche Stelle wurde bereits informiert, es gibt aber leider noch keine Abhilfe bzw. auch keine Rückmeldung.

Planstelle für klinisch-psychologische Diagnostik in 1120 Wien

Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger schreibt eine Planstelle für klinisch-psychologische Diagnostik in 1120 Wien, im Bereich Meidlinger Haupt­straße mit den fachlichen Schwer­punkten Kinder und Jugendliche/Familie sowie Neuropsychologie (Erfahrung auf dem Gebiet der Neuro­­rehabilitation) aus.

Voraussetzung für die Bewerbung sind der Nachweis einer mindestens zweijährigen Berufserfahrung im Bereich der klinisch-psychologischen Diagnostik (nach Eintragung in die Liste des Bundes­ministeriums) sowie von mindestens 100 eigendiagnostizierten Fällen (in Bezug auf krankheits­­wertige Störungen) mittels anonymisierter Befunde bzw. Gutachten.

Die Bewerbungsfrist endet bereits am 29.02.2008, Interessent­Innen sollten sich also mit der Übermittlung der notwendigen Bewerbungsunterlagen beeilen. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Psychosis – Paranoia – Perversion

Seminar und Workshop in englischer Sprache

Psychopathology viewed through projective tests
Rorschach and TAT:

 

Psychosis – Paranoia – Perversion

 

Introduction to the psychodynamic analysis of speech
(The Lausanne Group’s approach)

 

Veranstalterin: Österreischische Rorschach Gesellschaft
Vortragende: Odile Husain, Ph.D. (Montreal, Canada)

Termin: Dienstag 24. Juni 2008, 9:00 – 18:00

Ort: Otto-Wagner-Spital, Psychiatrisches Zentrum Baumgartnerhöhe 1, 1140 Wien, Pav. 18

Dauer: 9 Einheiten à 45min (anrechenbar für die Fortbildung gem. §13 (1) PG für Klinische und
GesundheitspsychologInnen)

Kosten (für Seminar, Unterlagen, Pausenverpflegung und Mittagsbuffet):
für ÖRORG-Mitglieder EUR 192,–
für Nicht-Mitglieder EUR 240,–

Anmeldeschluss: 14.5.2008

Anmeldungen bitte an kontakt@rorschach.at

MindestteilnehmerInnenanzahl: 15

Teilnahmeempfehlungen:
Während Kenntnisse des Comprehensive Systems NICHT erforderlich sind, wären Grundkenntnisse über Objektbeziehungstheorien und Abwehrmechanismen von Vorteil (Kernberg, Bergeret). Dazu ist im Vorfeld eine einschlägige Einführung geplant – Details werden noch bekannt gegeben.

Rorschach- und TAT-Protokolle werden zur Vorbereitung rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Eine gute Vorbereitung ermöglicht ein effektiveres Arbeiten im Seminar!

Für eine funktionierende Organisation ist es nötig, mit der Anmeldung folgende Teilnahmebedingungen zu akzeptieren:

  • Die Anmeldung ist verbindlich.
  • Die Gebühren sind nach Erhalt der Zahlungsaufforderung unverzüglich fällig.
  • Bei Abmeldung bis Anmeldeschluss keine Stornogebühr
  • Bei Abmeldung bis 2 Wochen vor Seminarbeginn beträgt die Stornogebühr: 30%*.
  • Bei Abmeldung bis 1 Woche vor Seminarbeginn: 50%*.
  • danach sowie bei Nichterscheinen ohne Abmeldung: 100% *.

* Sofern kein Ersatzteilnehmer genannt wird.

Inhalt und Methode:

The Lausanne Group or Swiss Group has been present on the international scene of projective techniques since nearly 25 years. Today, it constitutes the third most dominant approach to the the Rorschach (and the TAT), after the Exner Comprehensive System and the Psychoanalytical approach of the Paris School.
The Swiss Group has spent many years trying to circumscribe different personality organizations on the Rorschach and the TAT with constant references to Bergeret’s and Kernberg’s structural model of psychopathology and to Piaget’s theory of thought development.

The Group has developed an unique and rigorous qualitative analysis of the Rorschach and the TAT (which does not exclude quantification). For each examinee, the analysis focuses on the nature of object relations, of boundaries, of self identity, of anxiety, of defense mechanisms, of thought processes and of connection to reality. According to Bergeret and Kernberg, each structure of personality whether psychotic, borderline or neurotic is defined by these parameters.

The originalities of the Swiss Group’s approach are:

1. A constant quest for differential diagnosis
2. An integration of the examiner-examinee relationship within the object relations analysis, which
no scoring system does
3. An understanding of thought processes in the light of psychic functioning
4. A heightened emphasis on language which will focus as much on formulation as on content,
showing how formulation is intimately linked to personality organization
5. An integrated approach to the Rorschach and the TAT – which no scoring system does – since both
tests are analyzed using the same grid
6. An emphasis on the convergence of data between Rorschach and TAT.

A full day of training will include theoretical background regarding various approaches to projective tests, an introduction to the structural model of psychopathology, a presentation of the grid for analyzing Rorschach and TAT protocols and the in-depth analysis of two or three cases.

Aufbauseminar Rorschach nach dem CS (von J. Exner) – Offene Gruppe


Vortragende: Dr. Irmgard Slanar
Assistenz:
Mag. Claudia Kowarik


Termin:
Samstag, 31. Mai 2008 von 9 – 14:30 Uhr

Zielgruppe: offen für alle KollegInnen, die bereits mindestens das Basisseminar besucht oder gleichwertiges Wissen im Comprehensive System erworben haben, aber auch für alle erfahrenen CS-KollegInnen.

Ziele: Festigung der Signierung bzw. spezielle Signierungsprobleme, Interpretation.

Struktur:

  • vorab ein Protokoll per Mail zur Vorbereitung
  • Signieren in Kleingruppen und im Plenum
  • Interpretation in Kleingruppen und im Plenum

Ort: Otto-Wagner-Spital; Psychiatrisches Zentrum Baumgartnerhöhe 1, Psychologisches Labor, B-Gebäude, 1. Stock.

Umfang: 4,5 Stunden

Anrechenbar für die Fortbildung gem. §13(1)PG für Klinische und GesundheitspsychologInnen im Ausmaß von 6 UE à 45 Minuten.

Anmeldungen bitte per Email an kontakt@rorschach.at !

Anmeldeschluss: 9. Mai 2008

Kosten (für 6 UE):
für ÖRORG-Mitglieder EUR 96,–
für Nicht-Mitglieder EUR 120,–

Da unser Angebot vorwiegend in Kleingruppen stattfindet, ist es für eine funktionierende Organisation nötig, mit der Anmeldung folgende Teilnahmebedingungen zu akzeptieren:

  • Die Anmeldung ist verbindlich.
  • Die Gebühren sind nach Erhalt der Zahlungsaufforderung unverzüglich fällig.
  • Bei Abmeldung bis Anmeldeschluss keine Stornogebühr
  • Bei Abmeldung bis 2 Wochen vor Seminarbeginn beträgt die Stornogebühr: 30%*.
  • Bei Abmeldung bis 1 Woche vor Seminarbeginn: 50%*.
  • danach sowie bei Nichterscheinen ohne Abmeldung: 100% *.

*Sofern kein Ersatzteilnehmer genannt wird.

Basisseminar Rorschach – Diagnostik nach dem Compre­hen­sive System (J. Exner)

Veranstaltet von der ÖSTERREICHISCHEN RORSCHACH GESELLSCHAFT

Vortragende: Dr. Irmgard Slanar

Assistenz: Mag. Claudia Kowarik

Termin: Freitag, 16. Mai 2008, 15 bis 19.30 Uhr und
Samstag, 17. Mai 2008, 9 bis 18.00 Uhr

Ort: Otto-Wagner-Spital, Psychiatrisches Zentrum Baumgartnerhöhe 1, 1140 Wien, Psychologisches Labor, B-Gebäude, 1. Stock.

Umfang: 12 Stunden

Anrechenbar für die Fortbildung gem. §13(1)PG für Klinische und Gesundheits­psycholog­Innen im Ausmaß von 16 UE à 45 Minuten.

Für TeilnehmerInnen des Lehrgangs für Klinische und Gesundheits-Psychologie der GKPP als Spezial­seminar anrechenbar für: Z.2 im Aus­maß von 12 Stunden.

Inhalt und Methode:
Vertrautwerden mit dem Rorschach-Test als einem wichtigen und sensiblen Instrumentarium zur Differential­diagnostik, Überlegungen zum Wesen der „Klecksbilder“. Erklärung der Grundlagen: Methodik der Testvorgabe, Protokollierung, Signierung, Ausblick auf Verrechnung und Inter­pretation. Die gemeinsame Bearbeitung eines Testprotokolls zeigt die Grundprinzipien der Signierung nach dem heute international gebräuchlichen System von J. Exner. Die konkrete Anwendung macht die Vorgehens­weise in der Testpraxis deutlich.

Anmeldungen bitte per Email an kontakt@rorschach.at!

Kosten (inkl. Skriptum und Kaffeepausenverpflegung):
für ÖRORG-Mitglieder und GKPP-LehrgangsteilnehmerInnen: EUR 256,–
für Nicht-Mitglieder: EUR 320,–

Anmeldeschluss: 24. April 2008

Achtung! Aufgrund der Intensität der Arbeitsform in diesem Seminar ist die TeilnehmerInnenanzahl mit 10 Personen beschränkt.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, vor dem Seminar zu einem Unkostenpreis von EUR 15,– ein eigenes Rorschach-Protokoll erstellen zu lassen. Dies ist für all jene KollegInnen sinnvoll, die selbst noch nie mit den Rorschach-Tafeln Kontakt hatten. Bei Interesse bitte ein Mail an: kontakt@rorschach.at

Da unser Angebot vorwiegend in Kleingruppen stattfindet, ist es für eine funktionierende Organisation nötig, mit der Anmeldung folgende Teilnahmebedingungen zu akzeptieren:

  • Die Anmeldung ist verbindlich.
  • Die Gebühren sind nach Erhalt der Zahlungsaufforderung unverzüglich fällig.
  • Bei Abmeldung bis Anmeldeschluss keine Stornogebühr
  • Bei Abmeldung bis 2 Wochen vor Seminarbeginn beträgt die Stornogebühr: 30%*.
  • Bei Abmeldung bis 1 Woche vor Seminarbeginn: 50%*.
  • danach sowie bei Nichterscheinen ohne Abmeldung: 100% *.

*Sofern kein Ersatzteilnehmer genannt wird.

Effizienz und Eigenverantwortung im Gesundheitswesen

Im Rahmen des Symposiums „Effizienz und Eigenverantwortung im Gesundheitswesen“ am 13.09.2007 in St. Pölten wurden die Ergebnisse des Qualitätsprojekts zur Evaluierung der Tätigkeit der VertragspsychologInnen am Beispiel der neu eingeführten Leistungsposition „Befundbesprechung“ präsentiert. Anlässlich der gut besuchten Veranstaltung, die vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger in Kooperation mit dem BÖP und dem Ö.P.F. veranstaltet worden war, hat zunächst Prof. Maly in seinem Beitrag die Erfahrungen mit Befundbesprechung im klinischen Bereich und deren Bedeutung dargestellt. Die Ergebnisse der PatientInnenbefragung wurden von  Frau Dir. Dr. Amler von der NÖGKK präsentiert, die Ergebnisse der Befragung der VertragspsychologInnen wurden von Koll. Gruber (BÖP) und Koll. Honemann (Ö.P.F.) gemeinsam vorgestellt.

Die Ergebnisse beider Befragungen konnten in sehr überzeugender Weise dokumentieren, wie wichtig und wie wirksam das Gespräch mit den PatientInnen ist und wie sehr bereits die psychologische Untersuchung und die Besprechung der Ergebnisse mit den Patienten positive Entwicklungen in Gang setzen und somit  mehr Effizienz im Gesundheitswesen erreicht werden kann.

Die Presseaussendung der NÖGKK zum Symposium können Sie unter http://tinyurl.com/3avdyj finden, ebenso die Ergebnisse der PatientInnenbefragung (http://tinyurl.com/244dv7) und der Befragung der VertragspsychologInnen (http://tinyurl.com/yu99ko). Ein Bericht über das Symposium mit Fotos und allen Beiträgen wird Anfang Jänner auf der Homepage des Hauptverbandes veröffentlicht.