ICD-10-GM 2016: Endgültige Fassung veröffentlicht

Das DIMDI hat die endgültige Fassung der ICD-10-GM Version 2016 (Internationale Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, German Modification) veröffentlicht. In die neue Version flossen die Änderungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein. Berücksichtigt sind zudem 81 Vorschläge, zumeist von Fachgesellschaften und Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken sowie Organisationen der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen.

http://www.dimdi.de/dynamic/de/klassi/aktuelles/news_0388.html

 

Filmstart von „Yaloms Anleitung zum Glücklichsein“ in Österreich

Der Film der Schweizer Regisseurin Sabine Gisiger über den 83-jährigen amerikanischen Psychiater und Autor Irvin D. Yalom startet am 10. Oktober in den österreichischen Kinos. Eine Kurzfassung des Inhalts findet sich im nachstehend zitierten Pressetext:

Der 83-jährige Psychiater und Bestsellerautor* Irvin D. Yalom ist der wohl bedeutendste Vertreter der existen­tiellen Psychotherapie. Eine faszinierende Persön­lichkeit, die uns nicht nur auf die Suche nach den Tiefen und Untiefen der menschlichen Psyche mitnimmt, sondern auch intime Einblicke in sein eigenes Innenleben gibt. In YALOMS ANLEITUNG ZUM GLÜCKLICHSEIN lässt er uns an seinem reichen Erfahrungsschatz teilhaben und gibt uns Antworten auf Fragen, die uns alle bewegen: Wie lebe ich ein glückliches und erfülltes Leben? Wie führe ich eine harmonische Beziehung? Und wie kann ich alte Verhaltens­muster durchbrechen und mein eigenes Selbst finden? YALOMS ANLEITUNG ZUM GLÜCKLICHSEIN weckt die Leidenschaft, sich und andere besser zu verstehen und inspiriert den Zuschauer dazu, nie die Neugier auf sich selbst zu verlieren – denn dazu ist es nie zu spät!

* Neben weltweit erfolgreichen Romanen wie „Und Nietzsche weinte“, „Die Schopenhauer-Kur“ oder „Die rote Couch“ hat Irvin D. Yalom zahlreiche grundlegende Werke der Psychologie ver­fasst.

Mehr Infos sowie den Trailer zum Film finden Sie unter nachstehendem Link:

www.yalom-derfilm.de

Kollektivvertrag: Massive Schlechterstellung für Klin. PsychologInnen

Massive Schlechterstellung für Klin. PsychologInnen durch Kollektivvertrag für Kuranstalten und Reha-Einrichtungen

Leider ist es nicht gelungen, mit dem neuen Psychologengesetz auch eine gesetzlich verankerte Interessenvertretung für GesundheitspsychologInnen / Klinische PsychologInnen zu schaffen. Unseres Erachtens kann nur eine solche umfassend die beruflichen Interessen unserer Berufsgruppe wahren.

Dies zeigt sich nun auch nachdrücklich am Beispiel des aktuell zwischen der Gewerkschaft und dem Fachverband der Gesundheitsbetriebe abgeschlossenen und per 01.12.2013 gültig gewordenen Kollektivvertrags für Arbeiter und Angestellte in Kuranstalten und Rehabilitations-Einrichtungen, bei dem Klinische PsychologInnen im Vergleich zum BAGS-Kollektivvertrag eine massive Abstufung (z.B. Anfangsgehalt von 2.030 EUR im Vergleich zu 2.594 EUR im BAGS-KV, höchstmögliches Gehalt von 2.780 EUR [sic!] nach 36 Dienstjahren statt 4.050 EUR wie im BAGS-KV) erleben.

Von Seiten eines maßgeblichen Gewerkschaftsfunktionärs der VIDA wurde in Reaktion auf eine diesbezügliche Anfrage der Kollektivvertrag und die darin enthaltende massive Schlechterstellung der KollegInnen trotz der augenscheinlichen Faktenlage zu einem „Meilenstein in der Kollektivvertrags-Landschaft“ hochstilisiert, und die nicht erfolgte Involvierung der Berufsvertretungen der PsychologInnen während der Vorbereitung des Abschlusses dieses KV wurde lapidar als unnotwendig, weil Berufsvertretungen nicht Teil der Sozialpartnerschaft und daher kein Gesprächspartner für die Gewerkschaft seien, abgetan.

Entsprechende Schritte von Seiten des Ö.P.F. sind in Vorbereitung, wir würden uns über eine möglichst breit angelegte kollegiale Unterstützung (z.B. in Form von Protestbriefen und e-Mails sowohl an die Gewerkschaft vida als auch an den Fachverband der Gesundheitsbetriebe oder an Nationalrats-Abgeordnete, ParteienvertreterInnen etc.) sehr freuen. Den Inhalt dieses eigenartigen „Meilensteins“ sowie den aktuellen BAGS-KV finden Sie unter nachstehenden Links als PDF-File zum Download:

http://www.psychologenforum.at/pdf/2013/KVKur_Rehabetriebe.pdf

http://www.psychologenforum.at/pdf/2013/BAGS_KV_2013.pdf

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

Alpha-ID: DIMDI veröffentlicht Version 2014

Das DIMDI hat die Alpha-ID Version 2014 veröffentlicht. Die Alpha-ID enthält standardisierte Kodes für medizinische Diagnosenbezeichnungen. Sie ist im Wesentlichen eine fortlaufende Nummer, die die Einträge des Alphabetischen Verzeichnisses der ICD-10-GM identifiziert.

Jedem der annähernd 77.000 Einträge des Alphabetischen Verzeichnisses der ICD-10-GM sind ein Alpha-ID-Kode und jeweils einer der ca. 15.000 ICD-10-GM-Kodes zugeordnet.In die Version 2014 der Alpha-ID wurden insbesondere Bezeichnungen neu aufgenommen, die in den Fach- und Gebrauchsinformationen von Arzneimitteln verwendet werden. Sie ist als TXT-Datei zum Import in Datenbanken für 20 € über den DIMDI Webshop erhältlich:

www.dimdi.de – DIMDI Webshop.

Vorschläge für neue Einträge in die Version 2015 nimmt das DIMDI ab Dezember bis zum 28. Februar 2014 entgegen.

Differenzierte Kodierung für die Therapie

Die Kodes der Diagnosenklassifikation ICD-10-GM werden in erster Linie für Entgeltsysteme z.B. G-DRG, PEPP, Qualitätssicherung und statistische Zwecke Epidemiologie entwickelt und nicht für die medizinische Dokumentation, z.B. den Arztbrief. Für die medizinische Dokumentation, Kommunikation und den elektronischen Datenaustausch zur Unterstützung von therapeutischen Entscheidungen werden jedoch oft Begriffe benötigt, die mehr Detailinformationen enthalten. Diese Details liefert die Alpha-ID.

Die ICD-10-GM fasst sowohl Synonyme einer Krankheitsbezeichnung als auch ähnliche Krankheitsbilder unter einem einzigen Kode zusammen. In der Alpha-ID dagegen sind alle Synonyme und ähnliche Krankheiten aus dem Alphabetischen Verzeichnis der ICD-10-GM als eigenständige Bezeichnungen zugelassen: Jedem Synonym und jedem einzelnen Krankheitsbild ist ein eigener Alpha-ID-Kode zugeordnet. Dieser ist in der elektronischen Kommunikation leichter austauschbar als nichtstandardisierter Klartext.

via Alpha-ID: DIMDI veröffentlicht Version 2014.

Patientenmobilitätsgesetz in Begutachtung

Mit 05.07.2013 ist das Patientenmobilitätsgesetz in Begutachtung gegangen, mit dem eine seit mehr als zwei Jahren gültige EU-Richtlinie umgesetzt wird. U.a. wird mit diesem Gesetz auch das Psychotherapiegesetz geändert, wobei diese Änderungen Regelungen über die Verpflichtung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung und explizite Dokumentationsbestimmungen mit sich bringen.

Der Gesetzesentwurf und der Begutachtungsverlauf ist unter nachstehendem Link abrufbar:

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/ME/ME_00540/index.shtml

Allerdings unterscheiden sich die Bestimmungen über die Berufshaftpflichtversicherung für Psychotherapeuten im Detail von den entsprechenden Bestimmungen des PG – so ist eine andere Deckungssumme vorgesehen, und es müsste bereits bis 30.06.2014 der Nachweis eines Abschlusses einer Berufshaftpflichtversicherung erfolgen. Da dies für alle Berufsangehörigen, die auch als PsychotherapeutInnen tätig sind, Unsicherheiten birgt und auch davon auszugehen ist, dass die Risiken von PsychologInnen und PsychotherapeutInnen vergleichbar sind, werden wir in der Begutachtungsfrist, die noch bis 18.08.2013 dauert, eine Stellungnahme abgeben, in der wir dringend ersuchen, die beiden Regelungen anzugleichen.

PG 2013 am 03.07.2013 beschlossen

Nun ist es doch noch in dieser Legislaturperiode trotz aller Anfeindungen und sonstigen Störaktionen über die Bühne gegangen: Am Mittwoch, dem 03.07.2013 wurde das Psychologengesetz 2013 ein­stimmig von allen Parteien im Nationalrat beschlossen.

EU-relevante Bestimmungen wie z.B. verpflichtende Berufshaftpflichtversicherung oder die Verpflich­tung zur ordentlichen Rechnungslegung treten schon mit 25.10.2013 in Kraft, die Anrechnungs­bestimmungen im § 11 Abs. 5 hinsichtlich von Personen im Status von Asylberechtigten oder subsidiär Schutzberechtigten mit 21.12.2013, alle weiteren Bestimmungen im PG 2013 schließlich mit 01.07.2014.

Nähere Informationen zum genauen Gesetzestext bzw. zu den daraus abzuleitenden Implikationen finden SIe auf unserer Website unter Psychologenforum: PG 2013 aktuell. Den beschlossenen Gesetzestext können Sie unter nachstehendem Link herunterladen:

http://tinyurl.com/PsyGes2013

 

Jahrestagung 2013: Übergänge

Der Termin und das Programm unserer Jahrestagung 2013 wurden nun fixiert: Die Tagung findet am Samstag, dem 23.11.2013 wieder im Wohlfühlhotel Novapark in Graz in der Fischeraustraße 22 (Bushaltestelle 67) statt und steht diesmal unter dem Thema „Übergänge“ als Herausforderung in psychologischen Handlungsfeldern:

Wie geht es weiter?
Übergänge — Herausforderung in psychologischen Handlungsfeldern

Der Organisatorin der Veranstaltung, Kollegin Christa Schaupp, ist es auch heuer wieder gelungen, hochkarätige ReferentInnen für unsere Fachtagung zu gewinnen und ein gelungenes Programm auf die Beine zu stellen.

Sie können sich ab sofort online über das untenstehende Anmeldeformular (die für uns am einfachsten zu administrierende Variante) oder per e-Mail (Betreff: „Subscribe“) an nachstehende Mail­adresse anmelden: tagung2013@psychologenforum.at. Auch eine Anmeldung per Fax an die Fax-Nummer 04254–28974 ist möglich.

Weitere Informationen zur Jahrestagung und zum Tagungprogramm erhalten Sie auf unse­rer > Website <

Den Tagungsfolder finden Sie unter nachstehendem Link: > Tagungsfolder <

Zur > Online-Anmeldung <

via Psychologenforum: Jahrestagungen.

 

Familiengerichtshilfe: bundesweit Fachkräfte gesucht

Die Justizbetreuungsagentur sucht ab Juli 2013 für die Familiengerichtshilfe an den Standorten Wien, Eisenstadt, St. Pölten, Amstetten, Wiener Neustadt, Graz, Leoben, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Feldkirch

  • TeamleiterInnen
  • FamiliengerichtshelferInnen
  • BesuchsmittlerInnen

aus den Bereichen Sozialarbeit, Pädagogik und Psychologie.

Die detaillierten Stellenprofile und nähere Informationen finden Sie auf der Firmenhomepage der Justizbetreuungsagentur (www.jba.gv.at). Bei Interesse bewerben Sie sich ausschließlich online unter der Rubrik „Bewerbungen“.

JBA – Justizbetreuungsagentur
Anstalt öffentlichen Rechts
Universitätsstraße 5/7
1010 Wien
www.jba.gv.at

 

Gesundheitsministerium veröffentlicht überarbeitete Gutachter-Richtlinie

Vom Bundesministerium für Gesundheit wurden wir darüber in Kenntnis gesetzt, dass die gründlich überarbeitete und neu gefasste „Richtlinie für die Erstellung von klinisch-psychologischen und gesundheitspsychologischen Befunden und Gutachten des Bundesministeriums für Gesundheit“ nach entsprechenden sachverständigen Beratungen und Beschlussfassung im Rahmen des Psychologen­beirates nunmehr veröffentlicht und somit in Kraft gesetzt worden ist.

Diese Richtlinie ist als verbindlicher Maßstab für den Output von klinisch-psychologischem und gesundheitspsychologischem Handeln zu betrachten und bildet gemeinsam mit einer Reihe von weiteren Normen (Ethik-Richtlinie, Fortbildungsrichtlinie, Berufsgesetz, Standesregeln für Sachver­ständige, Rechtsnormen in den jeweiligen Tätigkeitsbereichen etc.) die Grundlage und Rahmen­voraussetzung für die Ausübung des psychologischen Berufs.

Wir haben die Gutachter-Richtlinie 2012 >hier< zum Download als PDF-File bereitgestellt.

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

 

Stellungnahme des Ö.P.F. zum Entwurf der ÄsthOp-VO 2013 der Ärztekammer

Von der Ärztekammer wurden wir zu einer Stellungnahme zur Verordnung der Öster­reichischen Ärzte­kammer über Qualifika­tionen und einen Operationspass für ästhetische Operationen — ÄsthOp-VO 2013 eingeladen, und wir sind dieser Einladung natürlich gerne nachgekommen.

Unsere an die Ärztekammer ergangene Stellungnahme haben wir >hier< als PDF-File zum Download bereitgestellt.

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

Neuregelung der psychologischen Begutachtung nach dem Waffengesetz

Mittlerweile ist es zur schon lange geforderten Adaptierung der Waffengesetz-Durchführungsverord­nung im Hinblick auf die psychologische Begutachtung von Personen, die sich um ein waffenrecht­liches Dokument bewerben, gekommen. Im Bundesgesetzblatt 301 vom 11.09.2012 erfolgt eine Änderung der 1. Waffengesetz-Durchführungsverordnung (1. WaffV, BGBl. II Nr. 164/1997, geän­dert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 459/2003), die mit 01.10.2012 in Kraft tritt und markante Abänderungen der Bestimmungen für die Durchführung der notwendigen psychologischen Unter­suchung enthält.

So wird die Festlegung auf die beiden Testverfahren MMPI-K und S-V-F aufgehoben, der MMPI-K wird durch die Basisskalen des MMPI-2 ersetzt, und es wird die Möglichkeit eingeräumt, anstelle der MMPI-2-Basisskalen auch das Eppendorfer Schizophrenie-Inventar (ESI) gemeinsam mit dem Kurzfragebogen zur Erfassung von Aggressivitätsfaktoren (K-FAF), dem Fragebogen zu Kontroll­überzeugungen (IPC) und dem S-V-F verbunden mit dem Persönlichkeits-Stil- und Störungs-Inventar (PSSI) oder dem Inventar Klinischer Persönlichkeitsakzentuierungen (IKP) oder dem NEO-Fünf-Faktoren-Inventar (NEO-FFI) oder dem Big Five Plus One Persönlichkeitsinventar (B5PO) zu verwenden.

Im Falle der Anwendung des NEO-FFI oder des B5PO sind diese jeweils mit der Allgemeinen Depres­sionsskala (ADS) oder dem Beck-Depressions-Inventar Revision (BDI-II) zu verbinden. An Stelle des S-V-F kann auch der Mehrfachwahltest Coping Inventory for Stressful Situations (CISS) oder das Dif­ferentielle Stressinventar (DSIHR) eingesetzt werden.

Ein erfreulicher Punkt ist die schon längst fällige Anpassung des Honorars für die Begutach­tung, das nun um ca. 80 EUR auf den Betrag von 236 EUR exkl. MwSt. (brutto also 283,20 EUR) angehoben und festgelegt wird.

Die Testverfahren nach der bisherigen Verordnung, also der MMPI-K und der S-V-F, dürfen im Rah­men der Übergangsbestimmungen zur Neuverordnung noch bis zum 31.03.2013 zur Erstellung des Gutachtens gemäß § 3 Abs. 2 1. WaffV verwendet werden.

Einzelheiten zur Änderung der Gesetzesmaterie können Sie dem Bundesgesetzblatt 301, heraus­gegeben am 11.09.2012 entnehmen, das Sie >hier<  als PDF-File herunterladen können.

Psychologengesetz 2012 / Diskussions-Board

Wie bereits mehrfach berichtet, stehen die Eckpunkte des neuen Psychologengesetzes seit längerem fest, und in diesem Jahr soll es nun tatsächlich an die Umsetzung gehen.

Mittlerweile ist der Gesetzestext fertiggestellt. Derzeit wird noch an den Erläuterungen für die Regierungsvorlage gearbeitet, und es müssen – wie bei allen Gesetzen, die in Begutachtung gehen – Kostenberechnungen stattfinden. Es ist geplant, dass das Psychologengesetz 2012 im ersten Quartal des Jahres 2012 in die Begutachtung geht.

Sobald sich das neue Gesetz in der Begutachtungsphase befindet und der Textentwurf auf der Homepage des Parlaments verfügbar ist, werden wir Sie umgehend informieren.

Zur umfassenden Diskussion der Neufassung 2012 des Psychologengesetzes haben wir mittlerweile ein eigenes Diskussions-Board eingerichtet, das ab sofort unter nachstehendem Link für alle interessierten DiskutantInnen offensteht: Diskussionsboard Psychologengesetz 2012. Das Board wird von Elisabeth Honemann und Gerald Kollmann moderiert, wir hoffen auf rege Beteiligung und niveauvolle Beiträge.

via PsychologInnen-Forum.

Jahrestagung 2012 am 17.11.2012 in Graz

Die Planungen für die Jahrestagung 2012 des Ö.P.F. sind bereits in vollem Gang. Fixiert wurden mittlerweile der Termin (Samstag, 17.11.2012), der Ort (Graz) und das Thema („Identität„). Nähere Informationen zum genaueren Ablauf bzw. zu den Rahmenbedingungen werden wir im Lauf der nächsten Wochen auf unserer Website veröffentlichen.

WIe immer sind uns Anregungen, Vorschläge und Wünsche im Hinblick auf Ablauf und Gestaltung herzlich willkommen und können am besten per e-Mail an >tagung2012@psychologenforum.at< gerichtet werden.

Aktuelle Information zur DVR-Meldepflicht gemäß DSG 2000

Aus gegebenem Anlass wurden wir vom Gesundheitsministerium über die Ergebnisse von Gesprächen des Ressorts mit der Datenschutzkommission informiert, die zur Klärung von diversen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Meldepflicht gemäß dem Datenschutzgesetz 2000 im Hinblick auf die Tätigkeit von Gesundheits- und Klinischen PsychologInnen geführt wurden.

Daraus geht hervor, dass für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen, die im Rahmen ihrer freiberuflichen Tätigkeit zur Dokumentation verpflichtet sind, eine Meldepflicht gemäß § 17 DSG 2000 (mit Ausnahme von Datenanwendungen, die einer Standardanwendung entsprechen) besteht.

Entgegen der in den Medien kolportierten Meldungen steht allerdings „DVR-Online“ (ein Portal zur vereinfachten Online-Einbringung von Meldungen) derzeit leider noch nicht zur Verfügung, das System „DVR-Online“ kann erst ab Erlassung und Inkrafttreten einer neuen „Datenverarbeitungs­register-Verordnung“ erfolgen, die bis spätestens 01.01.2012 zu erlassen ist.

Nähere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie in dem hier zum Download bereitgestellten Schreiben des Ministeriums an das Ö.P.F.

Detaillierte Angaben zum Procedere der Meldung im DVR-Register finden Sie direkt auf der Website der Österreichischen Datenschutzkommission unter nachstehendem Link:

http://www.dsk.gv.at/site/6294/default.aspx

Novellierung des Psychologengesetzes

Eine Novellierung des Psychologengesetzes, das seit mehr als 20 Jahren fast unverändert in Kraft ist, ist seit langem im Gespräch, bereits vor 10 Jahren hat es dazu Vorüberlegungen gegeben. Die Änderungen bei der universitären Ausbildung und die Entwicklungen im Gesundheitswesen bringen nun die doch eher dringliche Notwendigkeit mit sich, das Berufsgesetz zu adaptieren und auch eine Reihe von Bestimmungen aufzunehmen, die in später entstandenen Gesetzen (Zivilrechts-Mediationsgesetz, Musiktherapeutengesetz) bzw. Novellen (Ärztegesetz) bereits zu finden sind. Die Komplexität der Regelungen bedingt nun eine völlige Neufassung des Gesetzes.

Anlässlich einer Diskussionsveranstaltung des Psychologenforums zu diesem Thema hat uns die Referentin, Frau MR. Dr. Paula Lanske, interessante und vielversprechende Einblicke in die neu erarbeitete Materie gegeben, die hier näher ausgeführt sind.