Patientenmobilitätsgesetz in Begutachtung

Mit 05.07.2013 ist das Patientenmobilitätsgesetz in Begutachtung gegangen, mit dem eine seit mehr als zwei Jahren gültige EU-Richtlinie umgesetzt wird. U.a. wird mit diesem Gesetz auch das Psychotherapiegesetz geändert, wobei diese Änderungen Regelungen über die Verpflichtung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung und explizite Dokumentationsbestimmungen mit sich bringen.

Der Gesetzesentwurf und der Begutachtungsverlauf ist unter nachstehendem Link abrufbar:

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/ME/ME_00540/index.shtml

Allerdings unterscheiden sich die Bestimmungen über die Berufshaftpflichtversicherung für Psychotherapeuten im Detail von den entsprechenden Bestimmungen des PG – so ist eine andere Deckungssumme vorgesehen, und es müsste bereits bis 30.06.2014 der Nachweis eines Abschlusses einer Berufshaftpflichtversicherung erfolgen. Da dies für alle Berufsangehörigen, die auch als PsychotherapeutInnen tätig sind, Unsicherheiten birgt und auch davon auszugehen ist, dass die Risiken von PsychologInnen und PsychotherapeutInnen vergleichbar sind, werden wir in der Begutachtungsfrist, die noch bis 18.08.2013 dauert, eine Stellungnahme abgeben, in der wir dringend ersuchen, die beiden Regelungen anzugleichen.

Planstelle für klinisch-psychologische Diagnostik in Wien

In Wien wird eine Planstelle für klinisch-psychologische Diagnostik im Sprengel IV (dieser umfasst die Bezirke 6, 7, 8 und 9) mit den fachlichen Schwerpunkten Kinder- und Jugendliche/Familie ausge­schrieben.

Der Schwerpunkt der Tätigkeit der Bewerberin des Bewerbers soll jedenfalls auf klinisch-psychologischer Diagnostik liegen.Die Vertragstätigkeit sollte möglichst mit 1. Oktober 2013 begonnen werden, das Ende der Bewer­bungsfrist ist der 20.08.2013.

Bewerberinnen/Bewerber, die in die engere Wahl kommen, werden zu einem Hearingtermin in der zweiten Septemberwoche eingeladen.Voraussetzung für die Bewerbung sind der Nachweis einer mindestens zweijährigen Berufserfahrung im Bereich der klinisch-psychologischen Diagnostik nach Eintragung in die Liste des Bundesministeriums, sowie von mindestens 100 eigendiagnostizierten Fällen in Bezug auf krankheitswertige Störungen mittels anonymisierter Befunde bzw. Gutachten.

BewerberInnen, die bereits in die Liste der WahlpsychologInnen eingetragen sind, werden ersucht, der Bewerbung das entsprechende Bestätigungsschreiben beizufügen. Die nochmalige Vorlage von Befunden bzw. Gutachten ist in diesem Fall nicht erforderlich.Für alle BewerberInnen auch für jene, die bereits als WahlpsychologInnen qualifiziert sind gilt jedoch, dass mit der Bewerbung jedenfalls sämtliche zum Nachweis der besonderen Qualifikation im genannten fachlichen Schwerpunktbereich Kinder- und Jugendliche/Familie geeigneten Unterlagen vorzulegen sind die ergänzende Vorlage von mindestens 20 einschlägigen Gutachten ist dazu erforderlich.

Ihre Bewerbung samt allen Unterlagen richten Sie per e-Mail an:DDr. Andrea Fleischmann (andrea.fleischmann@wgkk.at)

Weitere Informationen zur Planstelle finden Sie in der Ausschreibung auf der Website des Haupt­verbands.

via Psychologenforum: Freie Stellen.

PG 2013 am 03.07.2013 beschlossen

Nun ist es doch noch in dieser Legislaturperiode trotz aller Anfeindungen und sonstigen Störaktionen über die Bühne gegangen: Am Mittwoch, dem 03.07.2013 wurde das Psychologengesetz 2013 ein­stimmig von allen Parteien im Nationalrat beschlossen.

EU-relevante Bestimmungen wie z.B. verpflichtende Berufshaftpflichtversicherung oder die Verpflich­tung zur ordentlichen Rechnungslegung treten schon mit 25.10.2013 in Kraft, die Anrechnungs­bestimmungen im § 11 Abs. 5 hinsichtlich von Personen im Status von Asylberechtigten oder subsidiär Schutzberechtigten mit 21.12.2013, alle weiteren Bestimmungen im PG 2013 schließlich mit 01.07.2014.

Nähere Informationen zum genauen Gesetzestext bzw. zu den daraus abzuleitenden Implikationen finden SIe auf unserer Website unter Psychologenforum: PG 2013 aktuell. Den beschlossenen Gesetzestext können Sie unter nachstehendem Link herunterladen:

http://tinyurl.com/PsyGes2013

 

Jahrestagung 2013: Übergänge

Der Termin und das Programm unserer Jahrestagung 2013 wurden nun fixiert: Die Tagung findet am Samstag, dem 23.11.2013 wieder im Wohlfühlhotel Novapark in Graz in der Fischeraustraße 22 (Bushaltestelle 67) statt und steht diesmal unter dem Thema „Übergänge“ als Herausforderung in psychologischen Handlungsfeldern:

Wie geht es weiter?
Übergänge — Herausforderung in psychologischen Handlungsfeldern

Der Organisatorin der Veranstaltung, Kollegin Christa Schaupp, ist es auch heuer wieder gelungen, hochkarätige ReferentInnen für unsere Fachtagung zu gewinnen und ein gelungenes Programm auf die Beine zu stellen.

Sie können sich ab sofort online über das untenstehende Anmeldeformular (die für uns am einfachsten zu administrierende Variante) oder per e-Mail (Betreff: „Subscribe“) an nachstehende Mail­adresse anmelden: tagung2013@psychologenforum.at. Auch eine Anmeldung per Fax an die Fax-Nummer 04254–28974 ist möglich.

Weitere Informationen zur Jahrestagung und zum Tagungprogramm erhalten Sie auf unse­rer > Website <

Den Tagungsfolder finden Sie unter nachstehendem Link: > Tagungsfolder <

Zur > Online-Anmeldung <

via Psychologenforum: Jahrestagungen.

 

Stellungnahme des Ö.P.F. zum Gesetzesentwurf des PG 2013 eingebracht

Als berufliche Interessenvertretung der GesundheitspsychologInnen und Klinischen PsychologInnen begrüßen wir in unserer Stellungnahme ausdrücklich den vorliegenden Entwurf des neuen Psycho­logengesetzes, der in langer Vorbereitungszeit und unter fachlicher Einbindung vieler psychologischer ExpertInnen entstanden ist.

Wir sehen das Psychologengesetz 2013 als einen wichtigen Schritt zur weiteren Professionalisierung unserer Berufsgruppe und als gelungene Fortsetzung der Entwicklung, die mit dem 1991 in Kraft getretenen Berufsgesetz begonnen hat. Unsere Berufsgruppe hat damit die Chance, eine Vorreiterrolle innerhalb des Gesundheitswesens im Bereich im Bereich der Qualitätssicherung einzunehmen.

Bedauerlich allerdings finden wir, dass auch die Neufassung des Psychologengesetzes keine Regelung für eine gesetzlich verankerte Form der Interessenvertretung der GesundheitspsychologInnen und Klinischen PsychologInnen vorsieht. Dieser Mangel erscheint uns in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen, die von Interessenvertretungen der freien Berufe Strukturen mit eindeutigem Vertretungsanspruch und transparenten Entscheidungs- und Verantwortungs­strukturen in Reaktion auf unterschiedliche Interessenslagen fordern, gerade auch im Hinblick auf die berufliche Situation von Gesundheitspsycholog-Innen und Klinischen PsychologInnen als Manko, das wohl nur im Rahmen einer gesetzlich verankerten Interessenvertretung behoben werden könnte.

Der vollständigen Text der Stellungnahme steht Ihnen < hier > zum Download als PDF-File zur Verfügung. Den Stand des Begutachtungsverfahrens und sämtliche eingegangene Kommentare dazu können SIe unter nachstehendem Link auf der Website des Parlaments mitverfolgen:

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/ME/ME_00538/index.shtml

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

 

Psychologengesetz 2013 in Begutachtung

Der Ministerialentwurf zum PG 2013 ist nun seit 27.05.2013 nach langer Wartezeit bis zum 24.06.2013 im Begutachtungsverfahren  — da sich die Vorbereitungen immer wieder verzögert haben, nunmehr unter dem Titel „Psychologengesetz 2013“.

Bis 24.06.2013 läuft die Begutachtungsfrist, unter http://tinyurl.com/PsyG2013 können Sie den Text und die dazugehörigen Materialien abrufen.Den Stand des Begutachtungsverfahrens und alle eingebrachten Kommentare dazu finden Sie auf der Website des Parlaments unter nachstehendem Link:

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/ME/ME_00538/index.shtml

Das neue Psychologengesetz bringt eine Reihe von Änderungen und soll am 01.07.2014 in Kraft treten, einige Bestimmungen allerdings schon im Herbst 2013, da es sich dabei um Regelungen handelt, welche die Umsetzung einer bereits seit zwei Jahren in Kraft befindlichen EU-Richtlinie betreffen.

Bei einigen Änderungen werden noch genauere Informationen bzw. Durchführungsbestimmungen des Ministeriums notwendig sein bzw. werden im Gesetz auch immer wieder entsprechende Formulare erwähnt, die bis zum In-Kraft-Treten des Gesetzes vorliegen müssen.

via Psychologenforum: PG 2013 aktuell.

Psychiatrische Diagnosen: Nicht jede Traurigkeit ist gleich eine Depression…

„Nicht jede Traurigkeit ist gleich eine Depression“ – der renommierte US-Psychiater Allen Frances warnt in einem Interview in der „WELT digital“ vor einer Inflation psychiatrischer Diagnosen und spricht dabei die generelle Ausweitung der Diagnosen im neuen „DSM-5“ an, die seiner Meinung nach alles unnötig verkomplizieren. Das gesamte Interview mit Allen Frances und seine recht pointierten Aus- und Ansagen finden sich unter nachstehendem Link…

via Psychiatrische Diagnosen : Nicht jede Traurigkeit ist gleich eine Depression – Nachrichten Wissenschaft – DIE WELT.

Familiengerichtshilfe: bundesweit Fachkräfte gesucht

Die Justizbetreuungsagentur sucht ab Juli 2013 für die Familiengerichtshilfe an den Standorten Wien, Eisenstadt, St. Pölten, Amstetten, Wiener Neustadt, Graz, Leoben, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Feldkirch

  • TeamleiterInnen
  • FamiliengerichtshelferInnen
  • BesuchsmittlerInnen

aus den Bereichen Sozialarbeit, Pädagogik und Psychologie.

Die detaillierten Stellenprofile und nähere Informationen finden Sie auf der Firmenhomepage der Justizbetreuungsagentur (www.jba.gv.at). Bei Interesse bewerben Sie sich ausschließlich online unter der Rubrik „Bewerbungen“.

JBA – Justizbetreuungsagentur
Anstalt öffentlichen Rechts
Universitätsstraße 5/7
1010 Wien
www.jba.gv.at

 

Frank Farrelly ist tot

Der Professor für Psychologie und Sozialarbeit starb am 10. Februar im Alter von 81 Jahren in Wisconsin. Farrelly gilt als Begründer der Provokativen Therapie, mit der er international in der therapeutischen Arbeit Anerkennung erfahren hat. Die Weiterbildungsbranche beeinflusste er durch den “provokativen Stil”, der im beraterischen Kontext, etwa im Coaching, Anwendung findet.

via www.managerseminare.de – Nachruf auf Frank Farrelly

 

Trotz plakativem Titel recht interessanter Artikel in „Die Welt“ vom 02.01.2013:

Digitale Demenz? Von wegen!

Hirnforscher haben für die plakativ beschworene digitale Demenz keinen Beweis gefunden. Im Gegenteil: Surfen im Internet beugt Alzheimer vor. Bei Kindern besteht erhöhtes Risiko für Schlafstörungen. Von Norbert Lossau

Verändert die Nutzung digitaler Medien das menschliche Gehirn? Lassen sich diese vielleicht sogar gezielt zur Therapie von Hirnerkrankungen einsetzen? Die beiden Hirnforscher Hans-Peter Thier und Michael Madeja erklären, welche Antworten die Wissenschaft auf diese Fragen geben kann – und welche (noch) nicht.

via Hirnforschung : Digitale Demenz? Von wegen! – Nachrichten Gesundheit – DIE WELT.

 

In Memoriam Dr. Walter Wurzer

Wir haben die traurige Aufgabe, Ihnen mitzuteilen, dass Dr. Walter Wurzer — ein Ö.P.F-Mitglied der „ersten Stunde“ — einige Tage vor Weihnachten nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist.

Kollege Wurzer hat in seinen beruflichen Tätigkeiten und in seinen zahlreichen Funktionen durch sein fachliches Ansehen und seine Persönlichkeit dazu beigetragen, dass die klinische Psychologie — v.a. auch die Diagnostik — ihren Stellenwert innerhalb des Gesundheitswesen stärken konnte.

Wir werden Kollegen Wurzer, der auch als Konsulent des Hauptverbands tätig war und sich immer für die Belange der Vertragspsychologie eingesetzt hat, als sehr wohlwollenden und hoch kompe­tenten Ansprechpartner in Erinnerung behalten.

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

Psychologenforum: Jahrestagung 2012

Die Jahrestagung 2012 ist am Samstag, 17.11.2012) im Wohlfühlhotel Novapark in Graz in der Fischeraustraße 22 (Bushaltestelle 67) über die Bühne gegangen und hatte das Thema “Identität“ im Mittelpunkt. Der Organisatorin der Veranstaltung, Kollegin Christa Schaupp, ist es gelungen, hochkarätige ReferentInnen für die Fachtagung zu gewinnen, und das sehr ausgewogene Programm ist unter den Teilnehmern auf hohe Resonanz gestoßen.

Der Titel der Veranstaltung:

Wer bin ich?
Die Bedeutung von Identitätskonstruktionen für psychologisches Handeln

Der Tagungsort:

Wohlfühlhotel Novapark
Fischeraustraße 22 (Bushaltestelle 67)
8051 Graz

Der Tagungsfolder mit detaillierten Informationen zum Tagungsprogramm und zu den ReferentInnen steht >hier< zum Download bereit. Mittlerweile stehen auch mehrere Vorträge der Tagung als PDF-Files zur Verfügung. Sie finden sie auf der Website des Psychologenforums unter nachstehendem Link:

http://www.psychologenforum.at/archiv/tagung2012.htm#down12

via Psychologenforum: Jahrestagung 2012.

Gesundheitsministerium veröffentlicht überarbeitete Gutachter-Richtlinie

Vom Bundesministerium für Gesundheit wurden wir darüber in Kenntnis gesetzt, dass die gründlich überarbeitete und neu gefasste „Richtlinie für die Erstellung von klinisch-psychologischen und gesundheitspsychologischen Befunden und Gutachten des Bundesministeriums für Gesundheit“ nach entsprechenden sachverständigen Beratungen und Beschlussfassung im Rahmen des Psychologen­beirates nunmehr veröffentlicht und somit in Kraft gesetzt worden ist.

Diese Richtlinie ist als verbindlicher Maßstab für den Output von klinisch-psychologischem und gesundheitspsychologischem Handeln zu betrachten und bildet gemeinsam mit einer Reihe von weiteren Normen (Ethik-Richtlinie, Fortbildungsrichtlinie, Berufsgesetz, Standesregeln für Sachver­ständige, Rechtsnormen in den jeweiligen Tätigkeitsbereichen etc.) die Grundlage und Rahmen­voraussetzung für die Ausübung des psychologischen Berufs.

Wir haben die Gutachter-Richtlinie 2012 >hier< zum Download als PDF-File bereitgestellt.

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

 

Stellungnahme des Ö.P.F. zum Entwurf der ÄsthOp-VO 2013 der Ärztekammer

Von der Ärztekammer wurden wir zu einer Stellungnahme zur Verordnung der Öster­reichischen Ärzte­kammer über Qualifika­tionen und einen Operationspass für ästhetische Operationen — ÄsthOp-VO 2013 eingeladen, und wir sind dieser Einladung natürlich gerne nachgekommen.

Unsere an die Ärztekammer ergangene Stellungnahme haben wir >hier< als PDF-File zum Download bereitgestellt.

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

Neuregelung der psychologischen Begutachtung nach dem Waffengesetz

Mittlerweile ist es zur schon lange geforderten Adaptierung der Waffengesetz-Durchführungsverord­nung im Hinblick auf die psychologische Begutachtung von Personen, die sich um ein waffenrecht­liches Dokument bewerben, gekommen. Im Bundesgesetzblatt 301 vom 11.09.2012 erfolgt eine Änderung der 1. Waffengesetz-Durchführungsverordnung (1. WaffV, BGBl. II Nr. 164/1997, geän­dert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 459/2003), die mit 01.10.2012 in Kraft tritt und markante Abänderungen der Bestimmungen für die Durchführung der notwendigen psychologischen Unter­suchung enthält.

So wird die Festlegung auf die beiden Testverfahren MMPI-K und S-V-F aufgehoben, der MMPI-K wird durch die Basisskalen des MMPI-2 ersetzt, und es wird die Möglichkeit eingeräumt, anstelle der MMPI-2-Basisskalen auch das Eppendorfer Schizophrenie-Inventar (ESI) gemeinsam mit dem Kurzfragebogen zur Erfassung von Aggressivitätsfaktoren (K-FAF), dem Fragebogen zu Kontroll­überzeugungen (IPC) und dem S-V-F verbunden mit dem Persönlichkeits-Stil- und Störungs-Inventar (PSSI) oder dem Inventar Klinischer Persönlichkeitsakzentuierungen (IKP) oder dem NEO-Fünf-Faktoren-Inventar (NEO-FFI) oder dem Big Five Plus One Persönlichkeitsinventar (B5PO) zu verwenden.

Im Falle der Anwendung des NEO-FFI oder des B5PO sind diese jeweils mit der Allgemeinen Depres­sionsskala (ADS) oder dem Beck-Depressions-Inventar Revision (BDI-II) zu verbinden. An Stelle des S-V-F kann auch der Mehrfachwahltest Coping Inventory for Stressful Situations (CISS) oder das Dif­ferentielle Stressinventar (DSIHR) eingesetzt werden.

Ein erfreulicher Punkt ist die schon längst fällige Anpassung des Honorars für die Begutach­tung, das nun um ca. 80 EUR auf den Betrag von 236 EUR exkl. MwSt. (brutto also 283,20 EUR) angehoben und festgelegt wird.

Die Testverfahren nach der bisherigen Verordnung, also der MMPI-K und der S-V-F, dürfen im Rah­men der Übergangsbestimmungen zur Neuverordnung noch bis zum 31.03.2013 zur Erstellung des Gutachtens gemäß § 3 Abs. 2 1. WaffV verwendet werden.

Einzelheiten zur Änderung der Gesetzesmaterie können Sie dem Bundesgesetzblatt 301, heraus­gegeben am 11.09.2012 entnehmen, das Sie >hier<  als PDF-File herunterladen können.