Studie zu ethischen Verhaltensweisen von PsychologInnen

Sie haben derzeit die Möglichkeit, an einer wissen­schaftlichen Studie mitzuwirken, die im Rahmen einer Forschungs­arbeit des Fachbereichs Psycho­logie (Projekt­verantwortlicher: Prof. Dr. Anton-Rupert Laireiter) der Universität Salzburg zur Unter­suchung von ethischen Verhaltens­­weisen von Gesundheits- und Klinischen Psycholog­Innen und von Psychotherapeut­­Innen gegenüber Klient­Innen sowie zur Anwendung alternativer Heilmethoden in der psychologischen und psycho­therapeutischen Praxis durchgeführt wird.

Die Befragung richtet sich ausschließlich an Klinische Psycholog­Innen, Gesundheits­psycholog­Innen und Psychotherapeut­­Innen. Im Rahmen eines empirischen Seminars im Fach Psychologie wird eine wis­senschaftliche Studie durchgeführt, bei der ethische Einstellungen und Verhaltens­weisen von Klini­schen Psycholog­Innen, Gesundheits­psycholog­Innen und Psycho­therapeut­Innen gegenüber Klient­Innen erhoben werden. Zusätzlich interessiert auch die Einstellung der Teilnehmer­­Innen zur Anwen­dung alternativer Heilmethoden in der psycho­therapeutischen Praxis.

Die Studie hat zum Ziel,

  • eine therapeutische Beziehung zu fördern, die auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen beruht sowie durch ein optimales Nähe-Distanz-Verhältnis gekennzeichnet ist, und
  • PsychologInnen und TherapeutInnen künftig eine Hilfestellung zu bieten, damit sie allfällige Grenz­überschreitungen im Behandlungs-Setting leichter erkennen und stoppen können.

Es erwartet Sie auf jeden Fall ein interessanter Fragebogen zu einem noch wenig erforschten Ge­biet der Klinischen Psychologie.

Das Ausfüllen des Fragebogens nimmt ca. 20 Minuten Zeit in Anspruch:

https://www.soscisurvey.de/ethik_alternative_Heilmethoden/

Alle Daten und Angaben sind selbstverständlich anonym, werden streng vertraulich behandelt und können nicht auf die jeweilig ausfüllende Person zurückgeführt werden.

Bei Fragen wenden Sie sich an: Monika.Musielak@stud.sbg.ac.at

Quelle: Psychologenforum: Aktuelle Infos

Hirnforschung : Digitale Demenz? (DIE WELT)

Trotz plakativem Titel recht interessanter Artikel in „Die Welt“ vom 02.01.2013:

Digitale Demenz? Von wegen!

Hirnforscher haben für die plakativ beschworene digitale Demenz keinen Beweis gefunden. Im Gegenteil: Surfen im Internet beugt Alzheimer vor. Bei Kindern besteht erhöhtes Risiko für Schlafstörungen. Von Norbert Lossau

Verändert die Nutzung digitaler Medien das menschliche Gehirn? Lassen sich diese vielleicht sogar gezielt zur Therapie von Hirnerkrankungen einsetzen? Die beiden Hirnforscher Hans-Peter Thier und Michael Madeja erklären, welche Antworten die Wissenschaft auf diese Fragen geben kann – und welche (noch) nicht.

via Hirnforschung : Digitale Demenz? Von wegen! – Nachrichten Gesundheit – DIE WELT.