IT Institut für Traumatherapie (Berlin): Ausbildungsseminare für Brainspotting in Wien

In der Zeitschrift Trauma & Gewalt 3 2011, S. 276-285 wird David Grand, der Entwickler der Methode, in der Übersetzung von Oliver Schubbe wie folgt zitiert:

»Brainspotting« BSP ist ein neuartiger psychotherapeutischer Ansatz, der davon ausgeht, dass therapierelevante physiologische und emotionale Empfindungen mit Augenpositionen korrespon­dieren und über das Gesichtsfeld zielgerichtet aktiviert werden können. Während unverarbeitete und tief im impliziten Gedächtnis verborgende Erfahrungen über eine entsprechende Augenposition beziehungsweise den »Brainspot« brain= Gehirn; spotting= erkunden Anmerkung des Übersetzers aktiviert werden, können sie erneut verarbeitet werden. BSP nutzt zwei Wirkmechanismen, die »fokussierte Aktivierung« impliziter Gedächtnisinhalte und die so genannte »fokussierte Achtsamkeit« im therapeutischen Prozess.Das Ziel der Methode ist eine vollständige Auflösung blockierter Erregung im Gehirn und im Körper.

Brainspotting ist ein Ansatz zur Aktivierung impliziter Information und von Ressourcen auf der Grundlage psychodiagnostischer und entwicklungsbezogener Überlegungen. Das Brainspotting-Modell untermauert die Gestaltung der therapeutischen Beziehung und die spezifisch-therapeutische Vorgehensweise, sowohl philosophisch als auch physiologisch. Die Methode nutzt systematische Aktivierung von impliziter Information und entsprechenden Ressourcen des Klienten. BSP ist ein offenes und umfassendes Modell, das den Therapeuten die neutrale Form »Therapeut« soll ab hier für beide Geschlechter gelten, ebenso »Klient« dazu einlädt, die zuvor erlernten Methoden wie auch sein praktisches Wissen weiter zu verwenden.

Die Ausbildungsseminare in Wien, die auch für Klinische PsychologInnen offen sind, finden zu folgen­den Terminen statt:

Brainspotting 1: 23.06. und 24.06.2012 — Trainer: Dr.med. Christian Knorr
Brainspotting 2: 07.09. und 08.09.2012 — Trainer: Dipl.Psych. Oliver Schubbe

Nähere Details entnehmen Sie bitte den Einladungsfoldern, die Sie unter nachstehenden Links direkt von der Website des Instituts für Traumatherapie herunterladen können:

Brainspotting 1 / Wien
Brainspotting 2 / Wien

Sollten Sie an einer Teilnahme an den Seminaren interessiert sein, können Sie sich zu den beiden Veranstaltungen auch online auf der IT-Website anmelden.

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

 

Weiterbildungscurriculum 2012 des VÖPP: Positive und Transkulturelle Psychotherapie und Beratung

Die Positive und Transkulturelle Psychotherapie (PTP), von Nossrat Peseschkian (1933 im Iran gebo­ren) gegründet, hebt neben dem transkulturellen Verständnis den positiven Aspekt innerhalb der Begegnung von unterschiedlichen Kulturen besonders hervor. Peseschkian hat unterschiedliche Gesundheits- und Krankheitskonzepte von Kulturen untersucht und daraus Möglichkeiten für den therapeutischen Zugang und die Beratung abgeleitet.

Das Curriculum eignet sich besonders für PsychotherapeutInnen, PsychologInnen, ÄrztInnen und PädagogInnen sowie für weitere im Gesundheitswesen tätige Fachpersonen, die sich mit den Schwerpunkten Psychosomatik, Pädagogik, Trauerarbeit und transkulturelle Fragestellungen ausein­andersetzen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Folder des Veranstalters VÖPP, den Sie unter nachstehendem Link herunterladen können:

www.psychologenforum.at/…/VOePPWeiterbildungcurr.pdf

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Ö.P.F.-Standpunkt zu Diskussion um psycholog. Behandlung

Gesundheits- und klinisch-psychologische Leistungen als Sachleistung der Sozialversicherung

Die teilweise aufgeregt und unsachlich verlaufenen Diskussionen der letzten Wochen zum Thema der psychologische Behandlungskompetenz („Burnout-Diskussion“, „psychologische Behandlung auf Krankenschein“) haben wir mit Interesse, aber auch mit Besorgnis verfolgt und sind nicht umhin gekommen, dem Gesundheitsminister und dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger unsere Fach­meinung zu dieser Thematik zu übermitteln. Im Nachstehenden finden Sie die wesentlichsten Argumentationspunkte unseres Schreibens.

Als unabhängige berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Klinischen Psycho­logInnen ist uns natürlich die Aufnahme zusätzlicher psychologischen Leistungen in den Leistungskatalog der Pflichtversicherung ein sehr wichtiges Anliegen. Allerdings greift die mediale Darstellung in den letzten Wochen zu kurz und wird einer differenzierten Darstellung der Problematik nicht gerecht.

Die klinisch-psychologische Diagnostik ist ja bereits eine Sachleistung der Sozial­versicherung und hat sich als wertvolle gesundheitsbezogene Maßnahme erwiesen, vor allem auch als Möglichkeit, festzustellen, ob und inwieweit bei den uns zugewiesenen PatientInnen psychische Störungen vorliegen und welche situativen Änderungen, Änderungen der Lebensführung und weiterführenden Behandlungsmaßnahmen aus psychologischer Sicht zu empfehlen sind.

Dies sind unter anderem explizit klinisch-psychologische Interventionen — wie gesundheits­psychologische Beratungen und klinisch-psychologische Behandlungen — die unserer Berufs­gruppe vorbehalten sind. Organisations- und arbeitspsychologische Beratungen und Interventionen werden auch von PsychologInnen anderer Fachrichtungen durchgeführt, und im psychotherapeutischen Bereich sind neben PsychologInnen natürlich auch noch andere Berufsgruppen als PsychotherapeutInnen tätig.

Einerseits können nicht alle gesundheitsbezogenen Maßnahmen Pflichtleistungen der Sozialversicherung sein, andererseits gibt es im Vorfeld und im Bereich psychischer Störungen eindeutig Versorgungslücken, vor allem aber auch in der psychologischen Betreuung von chronischen Kranken an der Schnittstelle von stationärem und ambulantem Bereich.

Daraus ergibt sich aus der Sicht unserer Berufsgruppe die Notwendigkeit einer umfassenden sachlichen Diskussion, welche alle involvierten Berufsgruppen einbezieht und ohne parteipolitisches Kalkül dazu beitragen sollte, dass einerseits Parallelstrukturen vermieden und andererseits explizite Versorgungslücken geschlossen werden können.

Ein Anliegen von uns ist auch die Präzisierung der Tätigkeiten und Leistungen von Gesundheits- und Klinischen PsychologInnen, unter anderem auch, um für Leistungsträger, KlientInnen und PatientInnen mehr Transparenz zu bieten. Wir erhoffen uns eine solche Präzisierung durch die geplante Novelle des Psychologengesetzes.

Abschließend wollen wir nochmals den Wunsch nach einer gesetzlich verankerten politisch unabhängigen Berufsvertretung der im Gesundheitswesen tätigen PsychologInnen depo­nieren, die als kompetenter und verlässlicher Gesprächs- und Verhandlungspartner wahrgenommen wird. Die aktuelle Diskussion zeigt unter anderem auch, dass die derzeitige Lösung — verschiedene Vereine sehen sich als Interessenvertretung, und wesentliche Auf­gaben einer Berufsvertretung werden vom Gesundheitsministerium übernommen — den zukünftigen Anforderungen nicht gerecht werden kann.

Eine weiterführende sachliche Diskussion der Thematik bietet sich an und wäre in unserem bis dato leider viel zu wenig genutzten Informations- und Diskussionsforum gut aufgehoben und abwickelbar. Klicken Sie einfach auf den nachstehenden Link, wenn Sie etwas zur Diskussion beitragen wollen…

http://info.psychologenforum.at/index.php?topic=97.0

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

Jahrestagung 2008 und Mitgliederversammlung des Ö.P.F.

Im dritten Jahr des Bestehens des Österreichischen Psychologenforums haben wir nun auch die dritte Jahrestagung geplant und mittlerweile auch schon terminisiert: die Tagung findet am Samstag, dem 04.10.2008 in der Nähe von Villach im schönen Ambiente des Klosters Wernberg (http://www.klosterwernberg.at) statt und wird unter folgendem Thema stehen:

Von der Diagnostik zur Behandlung
Psychologische Ansätze zur Qualitätssicherung im Gesundheitswesen

Anmeldungen für Kurzvorträge zum Themenkreis, aber auch Anregungen zum Tagungs­programm nehmen wir gerne entgegen. Am besten übermitteln Sie uns Ihre Vorschläge per e-Mail an die Adresse tagung2008@psychologenforum.at.

Deadline für das Einlangen von Vorschlägen und/oder Anmel­dungen ist der 31.05.2008

Merken Sie sich den Termin bitte vor. Im Anschluss an die Tagung findet die Generalversammlung des Ö.P.F. statt.

Jahrestagung der Österr. Plattform für Psycho­onkologie

Die Tagung mit dem Titel „Was brauchen onkologische PatientInnen?“ findet vom 10.04.2008 bis zum 11.04.2008 in Innsbruck statt.

Das genaue Programm sowie die Anmeldeinformationen sind dem Tagungsprogramm zu entnehmen, das gerne auch an interessierte KollegInnen wietergeleitet werden darf und soll…

Unter www.oeppo.com sind weitere Hinweise zum Programm und zusätzliche Informationen über die ÖPPO zu finden.