Informations- und Diskussionsveranstaltung mit
MR Dr. Paula Lanske zum Psychologengesetz 2013

Es ist uns auch heuer wieder gelungen, Frau MR Dr. Paula Lanske als Referentin für eine Informations- und Diskussionsveranstaltug zum Thema „Psychologengesetz 2013“ zu gewinnen, und wir können Ihnen somit auch heuer wieder für unseren Berufsstand wesentliche Aspekte zu den rechtlichen Rahmenbedingungen der Berufsausübung und den daraus erwachsenden Implikationen und Verpflichtungen „aus erster Hand“ anbieten. Die heurige Veranstaltung steht unter folgendem Motto:

Spezielle Aspekte des Psychologengesetzes 2013
(Tätigkeitsschutz, Verschwiegenheitspflicht, Spezialisierungen etc.).

Termin:   Donnerstag, 19.05.2016 von 16:00 bis 20:00 Uhr
Ort:        Hotel Roomz Vienna | Paragonstraße 1 | 1110 Wien (Anfahrtsplan)

Um verbindliche Anmeldung bis zum 12.05.2016 direkt über das Online-Anmeldeformular oder per Mail an anmeldung@psychologenforum.at mit dem Betreff „Anmeldung zu FB 160519“ wird gebeten.

Wir wollen Ihnen zunächst im Rahmen eines Imbisses (ab 16:00 Uhr) die Möglichkeit zum fachlichen Austausch geben und stehen insbesondere auch für Anfragen zum Kassenvertrag für Diagnostik zur Verfügung. Danach wird Sie Frau MR Dr. Paula Lanske über die bisherigen Erfahrungen mit der Gesetzesmaterie seit dem Inkrafttreten am 01.07.2014 sowie den neuesten Stand in Bezug auf die im PG 2013 neu geregelten Bereiche informieren, und es gibt natürlich auch diesmal wieder die Möglichkeit zum Stellen von Fragen und zur Diskussion.

Sie sind herzlich zu dieser Veranstaltung (die als Fortbildung im Sinne des § 33 PG 2013 im Ausmaß von 3,5 Fortbildungseinheiten anerkannt wird) eingeladen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kosten­frei, das Ö.P.F. übernimmt die anfallenden Kosten.

Wir ersuchen Sie um verbindliche Anmeldung zur Veranstaltung entweder direkt über das ->Online-Anmeldeformular<- oder per Mail an anmeldung@psychologenforum.at mit dem Betreff „Anmeldung zu FB 160519“ bis zum 12.05.2016.

Studie zu ethischen Verhaltensweisen von PsychologInnen

Sie haben derzeit die Möglichkeit, an einer wissen­schaftlichen Studie mitzuwirken, die im Rahmen einer Forschungs­arbeit des Fachbereichs Psycho­logie (Projekt­verantwortlicher: Prof. Dr. Anton-Rupert Laireiter) der Universität Salzburg zur Unter­suchung von ethischen Verhaltens­­weisen von Gesundheits- und Klinischen Psycholog­Innen und von Psychotherapeut­­Innen gegenüber Klient­Innen sowie zur Anwendung alternativer Heilmethoden in der psychologischen und psycho­therapeutischen Praxis durchgeführt wird.

Die Befragung richtet sich ausschließlich an Klinische Psycholog­Innen, Gesundheits­psycholog­Innen und Psychotherapeut­­Innen. Im Rahmen eines empirischen Seminars im Fach Psychologie wird eine wis­senschaftliche Studie durchgeführt, bei der ethische Einstellungen und Verhaltens­weisen von Klini­schen Psycholog­Innen, Gesundheits­psycholog­Innen und Psycho­therapeut­Innen gegenüber Klient­Innen erhoben werden. Zusätzlich interessiert auch die Einstellung der Teilnehmer­­Innen zur Anwen­dung alternativer Heilmethoden in der psycho­therapeutischen Praxis.

Die Studie hat zum Ziel,

  • eine therapeutische Beziehung zu fördern, die auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen beruht sowie durch ein optimales Nähe-Distanz-Verhältnis gekennzeichnet ist, und
  • PsychologInnen und TherapeutInnen künftig eine Hilfestellung zu bieten, damit sie allfällige Grenz­überschreitungen im Behandlungs-Setting leichter erkennen und stoppen können.

Es erwartet Sie auf jeden Fall ein interessanter Fragebogen zu einem noch wenig erforschten Ge­biet der Klinischen Psychologie.

Das Ausfüllen des Fragebogens nimmt ca. 20 Minuten Zeit in Anspruch:

https://www.soscisurvey.de/ethik_alternative_Heilmethoden/

Alle Daten und Angaben sind selbstverständlich anonym, werden streng vertraulich behandelt und können nicht auf die jeweilig ausfüllende Person zurückgeführt werden.

Bei Fragen wenden Sie sich an: Monika.Musielak@stud.sbg.ac.at

Quelle: Psychologenforum: Aktuelle Infos

Kollektivvertrag: Massive Schlechterstellung für Klin. PsychologInnen

Massive Schlechterstellung für Klin. PsychologInnen durch Kollektivvertrag für Kuranstalten und Reha-Einrichtungen

Leider ist es nicht gelungen, mit dem neuen Psychologengesetz auch eine gesetzlich verankerte Interessenvertretung für GesundheitspsychologInnen / Klinische PsychologInnen zu schaffen. Unseres Erachtens kann nur eine solche umfassend die beruflichen Interessen unserer Berufsgruppe wahren.

Dies zeigt sich nun auch nachdrücklich am Beispiel des aktuell zwischen der Gewerkschaft und dem Fachverband der Gesundheitsbetriebe abgeschlossenen und per 01.12.2013 gültig gewordenen Kollektivvertrags für Arbeiter und Angestellte in Kuranstalten und Rehabilitations-Einrichtungen, bei dem Klinische PsychologInnen im Vergleich zum BAGS-Kollektivvertrag eine massive Abstufung (z.B. Anfangsgehalt von 2.030 EUR im Vergleich zu 2.594 EUR im BAGS-KV, höchstmögliches Gehalt von 2.780 EUR [sic!] nach 36 Dienstjahren statt 4.050 EUR wie im BAGS-KV) erleben.

Von Seiten eines maßgeblichen Gewerkschaftsfunktionärs der VIDA wurde in Reaktion auf eine diesbezügliche Anfrage der Kollektivvertrag und die darin enthaltende massive Schlechterstellung der KollegInnen trotz der augenscheinlichen Faktenlage zu einem „Meilenstein in der Kollektivvertrags-Landschaft“ hochstilisiert, und die nicht erfolgte Involvierung der Berufsvertretungen der PsychologInnen während der Vorbereitung des Abschlusses dieses KV wurde lapidar als unnotwendig, weil Berufsvertretungen nicht Teil der Sozialpartnerschaft und daher kein Gesprächspartner für die Gewerkschaft seien, abgetan.

Entsprechende Schritte von Seiten des Ö.P.F. sind in Vorbereitung, wir würden uns über eine möglichst breit angelegte kollegiale Unterstützung (z.B. in Form von Protestbriefen und e-Mails sowohl an die Gewerkschaft vida als auch an den Fachverband der Gesundheitsbetriebe oder an Nationalrats-Abgeordnete, ParteienvertreterInnen etc.) sehr freuen. Den Inhalt dieses eigenartigen „Meilensteins“ sowie den aktuellen BAGS-KV finden Sie unter nachstehenden Links als PDF-File zum Download:

http://www.psychologenforum.at/pdf/2013/KVKur_Rehabetriebe.pdf

http://www.psychologenforum.at/pdf/2013/BAGS_KV_2013.pdf

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

Verpflichtende Berufshaftpflichtversicherung nach dem PG 2013 tritt am 25.10.2013 in Kraft (aktualisiert)

Mit 25. Oktober tritt bereits ein Teil des neuen Psychologengesetzes in Kraft, darunter auch der § 39, der die Verpflichtung zum Abschließen einer Berufshaftpflichtversicherung beinhaltet.

Das bedeutet, dass dann bereits beim Eintrag in die Berufsliste, die weiter vom Bundesministerium für Gesundheit geführt wird, der Abschluss einer den gesetzlichen Bestimmungen entsprechenden Berufshaftpflichtversicherung nachgewiesen werden muss.

Für alle bereits in die Berufsliste eingetragenen GP und KP, unabhängig davon, ob sie angestellt oder freiberuflich tätig sind, gilt eine Übergangsfrist, d.h. dass bis 31.12.2015 der Abschluss einer den gesetzlichen Regelungen entsprechenden Berufs­haftpflicht­versicherung nachgewiesen werden muss, wobei der Nachweis durch eine Meldung des jeweiligen Versicherungs­unternehmens erfolgt.

Diese Versicherung muss bestimmte Kriterien erfüllen, eine Deckungssumme von € 1.000.000 garantieren und eine Befristung der Nachhaftung muss explizit ausgeschlossen sein. Wesentlich ist auch, dass der Versicherungsvertrag unabhängig von einer Zugehörigkeit zu einer Institution oder einem Verein bestehen muss, d.h. der Versicherungsschutz darf nicht an ein aufrechtes Dienst­verhältnis oder an die Mitgliedschaft in einem Verein gekoppelt sein. Der Sinn dahinter ist, dass Patienten die Sicherheit haben müssen, dass ein Berufsangehöriger lückenlos haftpflichtversichert ist. Rabatte, die nur während eines aufrechten Dienstverhältnisses oder während einer Mitglied­schaft wirksam sind, sind zwar möglich, wesentlich ist aber, dass der Versicherungsschutz auch bei Auflösen eines Dienstverhältnisses bzw. bei Austritt aus einem Verein aufrecht bleibt.

Es ist daher davon auszugehen, dass die Mehrzahl der bereits eingetragenen GP und KP nicht den Bestimmungen des neuen PG entsprechend versichert ist. Es ergibt sich also eindeutig ein erhöhter Beratungsbedarf für unsere Berufsgruppe.

Es ist uns gelungen, mit einem der führenden österreichischen Versicherungsinstitute – der Wiener Städtischen – eine Vereinbarung zu treffen, die für Mitglieder des Ö.P.F. eine qualifizierte Beratung garantiert, wobei in jedem Bundesland zumindest zwei Ansprechpartner zur Verfügung stehen werden.

Nähere Informationen dazu kommen in den nächsten Tagen.

Aktualisiert am 24.10.2013:

Die Liste der Ansprechpartner bei der Wiener Städtischen Versicherung finden Sie >hier<.

Mittlerweile liegen uns auch attraktive Offerte von drei Versicherungsanstalten, und zwar der Wiener Städtischen Versicherung, der Uniqa und der Zürich Versicherung, vor. Einzelheiten dazu finden Sie >hier<

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

Patientenmobilitätsgesetz in Begutachtung

Mit 05.07.2013 ist das Patientenmobilitätsgesetz in Begutachtung gegangen, mit dem eine seit mehr als zwei Jahren gültige EU-Richtlinie umgesetzt wird. U.a. wird mit diesem Gesetz auch das Psychotherapiegesetz geändert, wobei diese Änderungen Regelungen über die Verpflichtung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung und explizite Dokumentationsbestimmungen mit sich bringen.

Der Gesetzesentwurf und der Begutachtungsverlauf ist unter nachstehendem Link abrufbar:

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/ME/ME_00540/index.shtml

Allerdings unterscheiden sich die Bestimmungen über die Berufshaftpflichtversicherung für Psychotherapeuten im Detail von den entsprechenden Bestimmungen des PG – so ist eine andere Deckungssumme vorgesehen, und es müsste bereits bis 30.06.2014 der Nachweis eines Abschlusses einer Berufshaftpflichtversicherung erfolgen. Da dies für alle Berufsangehörigen, die auch als PsychotherapeutInnen tätig sind, Unsicherheiten birgt und auch davon auszugehen ist, dass die Risiken von PsychologInnen und PsychotherapeutInnen vergleichbar sind, werden wir in der Begutachtungsfrist, die noch bis 18.08.2013 dauert, eine Stellungnahme abgeben, in der wir dringend ersuchen, die beiden Regelungen anzugleichen.

Psychiatrische Diagnosen: Nicht jede Traurigkeit ist gleich eine Depression…

„Nicht jede Traurigkeit ist gleich eine Depression“ – der renommierte US-Psychiater Allen Frances warnt in einem Interview in der „WELT digital“ vor einer Inflation psychiatrischer Diagnosen und spricht dabei die generelle Ausweitung der Diagnosen im neuen „DSM-5“ an, die seiner Meinung nach alles unnötig verkomplizieren. Das gesamte Interview mit Allen Frances und seine recht pointierten Aus- und Ansagen finden sich unter nachstehendem Link…

via Psychiatrische Diagnosen : Nicht jede Traurigkeit ist gleich eine Depression – Nachrichten Wissenschaft – DIE WELT.

Familiengerichtshilfe: bundesweit Fachkräfte gesucht

Die Justizbetreuungsagentur sucht ab Juli 2013 für die Familiengerichtshilfe an den Standorten Wien, Eisenstadt, St. Pölten, Amstetten, Wiener Neustadt, Graz, Leoben, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Feldkirch

  • TeamleiterInnen
  • FamiliengerichtshelferInnen
  • BesuchsmittlerInnen

aus den Bereichen Sozialarbeit, Pädagogik und Psychologie.

Die detaillierten Stellenprofile und nähere Informationen finden Sie auf der Firmenhomepage der Justizbetreuungsagentur (www.jba.gv.at). Bei Interesse bewerben Sie sich ausschließlich online unter der Rubrik „Bewerbungen“.

JBA – Justizbetreuungsagentur
Anstalt öffentlichen Rechts
Universitätsstraße 5/7
1010 Wien
www.jba.gv.at

 

Hirnforschung : Digitale Demenz? (DIE WELT)

Trotz plakativem Titel recht interessanter Artikel in „Die Welt“ vom 02.01.2013:

Digitale Demenz? Von wegen!

Hirnforscher haben für die plakativ beschworene digitale Demenz keinen Beweis gefunden. Im Gegenteil: Surfen im Internet beugt Alzheimer vor. Bei Kindern besteht erhöhtes Risiko für Schlafstörungen. Von Norbert Lossau

Verändert die Nutzung digitaler Medien das menschliche Gehirn? Lassen sich diese vielleicht sogar gezielt zur Therapie von Hirnerkrankungen einsetzen? Die beiden Hirnforscher Hans-Peter Thier und Michael Madeja erklären, welche Antworten die Wissenschaft auf diese Fragen geben kann – und welche (noch) nicht.

via Hirnforschung : Digitale Demenz? Von wegen! – Nachrichten Gesundheit – DIE WELT.

 

Gesundheitsministerium veröffentlicht überarbeitete Gutachter-Richtlinie

Vom Bundesministerium für Gesundheit wurden wir darüber in Kenntnis gesetzt, dass die gründlich überarbeitete und neu gefasste „Richtlinie für die Erstellung von klinisch-psychologischen und gesundheitspsychologischen Befunden und Gutachten des Bundesministeriums für Gesundheit“ nach entsprechenden sachverständigen Beratungen und Beschlussfassung im Rahmen des Psychologen­beirates nunmehr veröffentlicht und somit in Kraft gesetzt worden ist.

Diese Richtlinie ist als verbindlicher Maßstab für den Output von klinisch-psychologischem und gesundheitspsychologischem Handeln zu betrachten und bildet gemeinsam mit einer Reihe von weiteren Normen (Ethik-Richtlinie, Fortbildungsrichtlinie, Berufsgesetz, Standesregeln für Sachver­ständige, Rechtsnormen in den jeweiligen Tätigkeitsbereichen etc.) die Grundlage und Rahmen­voraussetzung für die Ausübung des psychologischen Berufs.

Wir haben die Gutachter-Richtlinie 2012 >hier< zum Download als PDF-File bereitgestellt.

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

 

Planstelle für klinisch-psychologische Diagnostik in 1060/1070 Wien

Im Bundesland Wien wird eine Planstelle für klinisch-psychologische Diagnostik ausgeschrieben. Gesucht wird eine klinische Psychologin / ein klinischer Psychologe mit Schwerpunkt im Bereich Kinder- und Jugendlichendiagnostik.

Der Beginn der Vertragstätigkeit ist mit Oktober 2011 vorgesehen, das Ende der Bewerbungsfrist ist der 09.09.2011.

Nähere Informationen finden Sie auf unserer Website.

Aktuelle Information zur DVR-Meldepflicht gemäß DSG 2000

Aus gegebenem Anlass wurden wir vom Gesundheitsministerium über die Ergebnisse von Gesprächen des Ressorts mit der Datenschutzkommission informiert, die zur Klärung von diversen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Meldepflicht gemäß dem Datenschutzgesetz 2000 im Hinblick auf die Tätigkeit von Gesundheits- und Klinischen PsychologInnen geführt wurden.

Daraus geht hervor, dass für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen, die im Rahmen ihrer freiberuflichen Tätigkeit zur Dokumentation verpflichtet sind, eine Meldepflicht gemäß § 17 DSG 2000 (mit Ausnahme von Datenanwendungen, die einer Standardanwendung entsprechen) besteht.

Entgegen der in den Medien kolportierten Meldungen steht allerdings „DVR-Online“ (ein Portal zur vereinfachten Online-Einbringung von Meldungen) derzeit leider noch nicht zur Verfügung, das System „DVR-Online“ kann erst ab Erlassung und Inkrafttreten einer neuen „Datenverarbeitungs­register-Verordnung“ erfolgen, die bis spätestens 01.01.2012 zu erlassen ist.

Nähere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie in dem hier zum Download bereitgestellten Schreiben des Ministeriums an das Ö.P.F.

Detaillierte Angaben zum Procedere der Meldung im DVR-Register finden Sie direkt auf der Website der Österreichischen Datenschutzkommission unter nachstehendem Link:

http://www.dsk.gv.at/site/6294/default.aspx

Termin für Jahrestagung 2011 des Ö.P.F. fixiert

Die Planungen für die Jahrestagung 2011 sind mittlerweile in vollem Gang. Der Termin wurde nun mit Samstag, dem 12.11.2011 fixiert, die Tagung wird auch heuer wieder in Wien stattfinden. Der genaue Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.

Die Tagung wird sich mit den genderspezifischen Aspekten psychologischen Handelns beschäftigen, das detaillierte Tagungsprogramm wird demnächst online veröffentlicht.

Neuregelung der Umsatzsteuervoranmeldung in Kraft

Ab Jänner 2011 sind Unternehmer, deren Vorjahresumsatz 30.000 Euro überstiegen hat, ver­pflichtet, vierteljährlich Umsatzsteuervoranmeldungen (UVA) einzureichen. Bisher mussten diese Unter­nehmer lediglich Umsatzsteuervorauszahlungen – allerdings monatlich – entrichten.

Eine Verpflichtung zur monatlichen Einreichung von Umsatzsteuervoranmeldungen besteht erst ab einem Vorjahresumsatz von mehr als 100.000 Euro. Der Unternehmer kann jedoch durch fristge­rechte Abgabe einer Voranmeldung für den Kalendermonat Jänner 2011 den Kalendermonat als Vor­anmeldungszeitraum wählen.

Die bisherige Grenze von 7.500 Euro für die Verpflichtung zur Abgabe einer Umsatzsteuerjahres­erklärung wird ab der Veranlagung 2011 auf 30.000 Euro angehoben.

Übersicht: UVA-Abgabeverpflichtung und Zahlung ab 2011

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

BAGS-Kollektivvertrag für 2011 abgeschlossen

Nach schwierigen und langwierigen Verhandlungen erzielten die VertreterInnen der Arbeitgeber­Innen und ArbeitnehmerInnen der Sozialwirtschaft trotz der wirtschaftlich besonders angespannten Situation am 13. Jänner 2011 für den größten Kollektivvertrag der Sozialbranche BAGS Kollektiv­vertrag eine Einigung, bei der die Inflationsrate, die Kaufkraftsicherung und die knappen öffent­lichen Fördermittel Berücksichtigung fanden.

Die Berufsvereinigung von Arbeitgebern für Gesundheits- und Sozialberufe BAGS wurde im Bestreben, gleiche Arbeitsbedingungen für gleiche Tätigkeiten in ein und derselben Branche zu schaffen, im Februar 1997 mit freiwilliger Mitgliedschaft gegründet. Sie verhandelte in der Folge mit den Fachgewerkschaften GPA-djp und vida einen bundesweiten Kollektivvertrag für den gesamten Bereich der Gesundheits- und Sozialen Dienste einschließlich Behindertenarbeit, der Kinderbetreuung und Jugendwohlfahrt sowie der Arbeitsmarktpolitischen Dienstleistungen.

Mit der Satzung des BAGS Kollektivertrages unterliegen mehr als 80.000 Arbeitnehmer und Arbeit­nehmerinnen diesem Kollektivvertrag.

Die Verhandlungsergebnisse können Sie sich unter nachstehenden Links als PDF-Files herunterladen:

via Psychologenforum: Aktuelle Infos.

Informationsbroschüre für WahlpsychologInnen

Aufgrund vielfältiger Anfragen und Unsicherheiten zum Thema der Abrechnung von Anspruchsberechtigen bei der Inanspruchnahme der Leistungen von WahlpsychologInnen haben wir uns entschlossen, eine Broschüre zu erstellen, in der die genauen Bestimmungen und Rahmen­bedingungen aufgeführt sind und die genauen Modalitäten beschrieben werden. Diese Broschüre liegt nun in mittlerweile überarbeiteter Form unter Einbezug der Neuerungen der 9. Zusatz­verein­barung bzw. der Ergebnisse der jüngsten Vertragsverhandlungen vor und kann unter dem nachstehenden Link als PDF-File heruntergeladen werden:

Broschüre WahlpsychologInnen 2010

via Wahlpsychologen.