Gesetzliche Interessenvertretung – freie Berufe

Wie den Medienveröffentlichungen der letzten Wochen zu entnehmen war, wurden im Dezember durch die Verfassungsreform gesetzliche Interessenvertretungen (Kammer) in der österreichischen Verfassung verankert, ebenso das Prinzip der Pflichtmitgliedschaft als wichtiges Strukturmerkmal von Kammern.

Inwieweit das nun bedeutet, dass auch neue gesetzliche Interessenvertretungen geschaffen werden können, lässt sich noch nicht beurteilen. Allerdings sehen wir nun schon wieder mehr Möglichkeiten, auch für die Gesundheits­psychologInnen und Klinischen PsychologInnen – die gemäß Psychologen­gesetz als Angehörige eines freien Berufs gelten – eine gesetzliche Interessenvertretung zu erreichen.

Die seltsame Stellung unserer Berufsgruppe – freier Beruf aber keine Selbstverwaltung – wirkt sich zum Beispiel auch in den Bestimmungen zur betrieblichen Vorsorge aus, die ab 2008 gelten und über die wir schon im letzten Newsletter berichtet haben. Während für Angehörige anderer freier Berufe die Teilnahme an der Vorsorge optional ist, wird vermutlich für uns keine Wahlmöglichkeit bestehen. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten, Informationen dazu erhalten Sie auch auf der Homepage des SVA unter http://tinyurl.com/227goa.