Studie zu ethischen Verhaltensweisen von PsychologInnen

Sie haben derzeit die Möglichkeit, an einer wissen­schaftlichen Studie mitzuwirken, die im Rahmen einer Forschungs­arbeit des Fachbereichs Psycho­logie (Projekt­verantwortlicher: Prof. Dr. Anton-Rupert Laireiter) der Universität Salzburg zur Unter­suchung von ethischen Verhaltens­­weisen von Gesundheits- und Klinischen Psycholog­Innen und von Psychotherapeut­­Innen gegenüber Klient­Innen sowie zur Anwendung alternativer Heilmethoden in der psychologischen und psycho­therapeutischen Praxis durchgeführt wird.

Die Befragung richtet sich ausschließlich an Klinische Psycholog­Innen, Gesundheits­psycholog­Innen und Psychotherapeut­­Innen. Im Rahmen eines empirischen Seminars im Fach Psychologie wird eine wis­senschaftliche Studie durchgeführt, bei der ethische Einstellungen und Verhaltens­weisen von Klini­schen Psycholog­Innen, Gesundheits­psycholog­Innen und Psycho­therapeut­Innen gegenüber Klient­Innen erhoben werden. Zusätzlich interessiert auch die Einstellung der Teilnehmer­­Innen zur Anwen­dung alternativer Heilmethoden in der psycho­therapeutischen Praxis.

Die Studie hat zum Ziel,

  • eine therapeutische Beziehung zu fördern, die auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen beruht sowie durch ein optimales Nähe-Distanz-Verhältnis gekennzeichnet ist, und
  • PsychologInnen und TherapeutInnen künftig eine Hilfestellung zu bieten, damit sie allfällige Grenz­überschreitungen im Behandlungs-Setting leichter erkennen und stoppen können.

Es erwartet Sie auf jeden Fall ein interessanter Fragebogen zu einem noch wenig erforschten Ge­biet der Klinischen Psychologie.

Das Ausfüllen des Fragebogens nimmt ca. 20 Minuten Zeit in Anspruch:

https://www.soscisurvey.de/ethik_alternative_Heilmethoden/

Alle Daten und Angaben sind selbstverständlich anonym, werden streng vertraulich behandelt und können nicht auf die jeweilig ausfüllende Person zurückgeführt werden.

Bei Fragen wenden Sie sich an: Monika.Musielak@stud.sbg.ac.at

Quelle: Psychologenforum: Aktuelle Infos

Psychiatrische Diagnosen: Nicht jede Traurigkeit ist gleich eine Depression…

„Nicht jede Traurigkeit ist gleich eine Depression“ – der renommierte US-Psychiater Allen Frances warnt in einem Interview in der „WELT digital“ vor einer Inflation psychiatrischer Diagnosen und spricht dabei die generelle Ausweitung der Diagnosen im neuen „DSM-5“ an, die seiner Meinung nach alles unnötig verkomplizieren. Das gesamte Interview mit Allen Frances und seine recht pointierten Aus- und Ansagen finden sich unter nachstehendem Link…

via Psychiatrische Diagnosen : Nicht jede Traurigkeit ist gleich eine Depression – Nachrichten Wissenschaft – DIE WELT.

Gewalt-Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung (ÖIF)

Das Österreichische Institut für Familienforschung (ÖIF) der Universität Wien führt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend eine Experten/innen-Befragung zum Thema Gewalt in der Erziehung durch.

Um eine möglichst breite Streuung des Fragebogens in Österreich zu erhalten, sind Experten bzw. Expertinnen aus allen Berufsgruppen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben (z.B. SozialarbeiterInnen, BeraterInnen, KindergartenpädagogInnen, LehrerInnen, PsychologInnen und ÄrztInnen), dazu eingeladen, einen Online-Fragebogen unter nachstehendem Link auszufüllen, um deren Sicht und Wissen zu dieser Thematik in die Studie einbauen zu können.

http://www.oif.ac.at/gewaltstudie.html

Dringend: Studenten zur Teilnahme an einer Studie gesucht

Fünf Wiener PsychologiestudentInnen ersuchen um nachstehende Einschaltung:

Im Zuge unserer Diplomarbeiten führen wir eine Befragung zu dem Thema Gewalt durch. Es soll erfasst werden, inwieweit sich erlebte Gewalterfahrungen bzw. nicht erlebte Gewalt­­erfahrungen unter anderem auf Lebensqualität, Körperkonzept und Neuro­psychologie auswirken. Hierfür brauchen wir dringend 500 (!) Studenten aus Wien, die sich bereit erklären, an dieser Befragung teilzunehmen. Die Befragung findet — nach vorheriger Termin­vereinbarung — am AKH in Wien statt und dauert ca. 90 Minuten. Die Daten werden selbst­­verständlich vertraulich behandelt.

Bei Interesse und Fragen meldet euch bitte unter: gewaltstudie@hotmail.com

Mit Eurer Mithilfe liefert Ihr einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von Gewalt und helft uns darüber hinaus, unser Studium abzuschließen.

Danke!

Die „Freiwilligen-Rekrutierung“ wird von Frau Mag. Dr. Stephanie Grössinger (stephanie_­groessinger­@hotmail.com) koordiniert, die Ansprech­­person MUW ist Frau Prof. Karin Gutierrez-Lobos, und die Arbeiten werden von Frau Prof. Ulrike Willinger betreut.

Effizienz und Eigenverantwortung im Gesundheitswesen

Im Rahmen des Symposiums „Effizienz und Eigenverantwortung im Gesundheitswesen“ am 13.09.2007 in St. Pölten wurden die Ergebnisse des Qualitätsprojekts zur Evaluierung der Tätigkeit der VertragspsychologInnen am Beispiel der neu eingeführten Leistungsposition „Befundbesprechung“ präsentiert. Anlässlich der gut besuchten Veranstaltung, die vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger in Kooperation mit dem BÖP und dem Ö.P.F. veranstaltet worden war, hat zunächst Prof. Maly in seinem Beitrag die Erfahrungen mit Befundbesprechung im klinischen Bereich und deren Bedeutung dargestellt. Die Ergebnisse der PatientInnenbefragung wurden von  Frau Dir. Dr. Amler von der NÖGKK präsentiert, die Ergebnisse der Befragung der VertragspsychologInnen wurden von Koll. Gruber (BÖP) und Koll. Honemann (Ö.P.F.) gemeinsam vorgestellt.

Die Ergebnisse beider Befragungen konnten in sehr überzeugender Weise dokumentieren, wie wichtig und wie wirksam das Gespräch mit den PatientInnen ist und wie sehr bereits die psychologische Untersuchung und die Besprechung der Ergebnisse mit den Patienten positive Entwicklungen in Gang setzen und somit  mehr Effizienz im Gesundheitswesen erreicht werden kann.

Die Presseaussendung der NÖGKK zum Symposium können Sie unter http://tinyurl.com/3avdyj finden, ebenso die Ergebnisse der PatientInnenbefragung (http://tinyurl.com/244dv7) und der Befragung der VertragspsychologInnen (http://tinyurl.com/yu99ko). Ein Bericht über das Symposium mit Fotos und allen Beiträgen wird Anfang Jänner auf der Homepage des Hauptverbandes veröffentlicht.

ÖBIG-Studie zur klinisch-psychologischen Versorgung in Österreich

Im Jahr 2006 hat das Österreichische Bundesinstitut für Gesundheits­wesen (ÖBIG) im Auftrag des damaligen Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen eine Befragung zur klinisch-psycho­logischen Versorgung in Österreich durchgeführt. Die Ergebnisse liegen nun in Form einer Studie vor, wobei auch statistische Angaben des Ministeriums und des Hauptverbandes berücksichtigt wurden.

Die Studie stellt die Versorgungsstruktur im intra- und extramuralen Bereich dar (auch hinsichtlich der am häufigsten verwendeten Behand­lungs­techniken), zeigt Problemfelder und Verbesserungs­würdiges auf und bietet damit eine gute Argumentationsgrundlage für berufspolitische Anliegen.

Nähere Informationen dazu (auch Bestellmöglichkeiten der Studie) erhalten Sie hier.